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Wo waren die Schulen? : Kinder- und Jugendtag mit Licht und Schatten

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nur 300 Kinder nutzen die Angebote mit Spiel, Sport, Spaß und Spannung. Stadtjugendpfleger Karsten Hansein lässt seiner Enttäuschung freuen Lauf. Weil die Kommunikation mit den Schulen nicht klappte.

shz.de von
erstellt am 09.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Spiel, Sport, Spaß und Spannung gab es am Wochenende einen ganzen Nachmittag lang in Kellinghusen. Am Kinder- und Jugendtag mit vielen Höhepunkten nahmen 300 Kinder, Jugendliche und Besucher teil. Das war – wie Stadtjugendpfleger Karsten Hansein fest stellte – gut und schlecht zugleich. „Es war gut, weil die Zahl sich im Rahmen der Vorjahre bewegte.“ Und es war schlecht, „weil die Gesamtzahl aller Schulen und Kindergärten in der Stadt mehr hergegeben hätten.“ Dabei hatte der „Arbeitskreis für Soziale Bestandsaufnahme“ wieder bis zu 20 Helfer um Stadtjugendpfleger Karsten Hanstein aufgeboten.

Im abwechslungsreichen Programm schlug schon die Eröffnung, eine große Schnitzeljagd von der Grundschule bis zum Veranstaltungsort Gemeinschaftsschule (GMS), fehl. „Aus allen 4. Klassen der Grundschule haben nur vier Schüler mitgemacht. Der Termin ist wohl nicht bekannt gemacht worden. Schade.“ Da habe die Kommunikation nicht ganz gestimmt, bedauerte Hanstein.

In der Gemeinschaftsschule wurden die dann aber nach und nach eintreffenden Jugendlichen vom Spielmannszug „Frei weg“ musikalisch in Empfang genommen. „Das war super.“ Dann ging es für die Kinder und Jugendlichen auf kleine Kutschtouren rund um die Schule. „Die Kutsche war regelmäßig voll“, so Hanstein. Die Tanzgruppen von „Sport Aktiv“, die an diesem Nachmittag die meisten, nämlich drei, Gruppen stellte und die Tanzschule Giesen aus Itzehoe boten im Schulforum unterschiedliche Vorführungen, unter anderen Zumba und Hip-Hop.

Neben einem Schülerquiz unterhielt ein Schwertschaukampf. Hier gaben sechs Mitglieder vom „Schwertschaukampf Pinneberg“ unter der Leitung von Mona Fehrmann die Möglichkeit zum Mitmachen. „Es ist viel Interesse da“, stellte Michael Kampmann fest, als er beispielsweise der elfjährigen Clara die Schwertkampftechniken erklärte. In einer Ecke wurden Witze erzählt, darüber hinaus konnte gezeichnet werden. Marco Behrens und Helmut Priebe bemalten mit den Kindern T-Shirts in Airbrushtechnik. Selbstverteidigung wurde vorgeführt, es gab ein Glücksrad und eine Tombola, und die „Feuerwehr auf dem Schulhof“ bot einige Spiele mit Wasserspritzen an. Im Schulforum richtete die GMS-Technik AG eine Disco aus und auf dem neuen Multifunktionsplatz gab es Fußball von Mitgliedern vom Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) mit einer Torwand. „Einen Riesendank an alle, die etwas angeboten haben.“ Allerdings waren von den Kindergärten nur wenige da, war Hanstein enttäuscht, „aber zwei Erzieher, Andreas und Andrea, haben immerhin Speckstein geschliffen.“ Sein Fazit: „Wir werden im nächsten Jahr einiges umstrukturieren und anders machen, damit wir einmal wieder mehr Teilnehmer haben.“

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