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Seglernachwuchs trainiert im LUV: : Kentern will gelernt sein

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Aktion der Seglervereinigung Brunsbüttel in Zusammenarbeit mit dem „Talente-Kompass“.

shz.de von
erstellt am 23.Dez.2013 | 05:00 Uhr

„Ruhig bleiben und die Nerven behalten“, lautet die oberste Device, die gilt, wenn eine Optimisten-Jolle kentert. Mit einigen wenigen Handgriffen lässt sich das umgekippte, einmastige Segelboot schnell wieder aufrichten. Und selbst wenn der Segler unter die umgeschlagene Jolle geraten sein sollte, besteht kein Grund zur Panik, denn dort bildet sich eine Luftblase, die ausreichend Sauerstoff liefert, um einige Minuten unter der Jolle zu verweilen.

Über 20 Nachwuchssegler waren der Einladung der Jugendgruppe der Seglervereinigung Brunsbüttel (SVB) zum traditionellen Kentertraining in das Freizeithallenbad LUV gefolgt. In sicherer Umgebung mit angenehmen Wassertemperaturen um die 28 Grad und einer sommerlichen Lufttemperatur konnten die jungen Teilnehmer die Erfahrung sammeln, dass es gar nicht so schlimm ist zu kentern, wenn man sich an gewisse Verhaltensregeln hält und einige Handgriffe beherrscht.

Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurden die Mädchen und Jungen in zwei Gruppen gegliedert. Während sich die eine Gruppe mit der notwenigen Ernsthaftigkeit dem Kentertraining widmete, ging es bei den wartenden Kindern äußerst lebhaft zu. Mit unterschiedlichsten Wasserspielen wurden diese bei Laune gehalten, bis auch sie sich an der Jolle versuchen durften.

Die Eintrittsgelder für die Nachwuchssegler wurden in diesem Jahr vom Talentekompass Brunsbüttel übernommen. „Wir möchten die Jugendgruppe der Seglervereinigung Brunsbüttel gerne auch über diese Veranstaltung hinaus unterstützen“, kündigte Sabrina Nothelfer, Projektkoordinatorin des aus Bundesmitteln geförderten „Talente-Kompass“ an.

So werde man sich an der Anschaffung einiger Neoprenanzüge und Rettungswesten finanziell beteiligen, damit die Jugendgruppe der Seglervereinigung für interessierte Kinder zwischen drei und acht Jahren, die ein Schnuppertraining besuchen möchten, die nötige Ausrüstung hat, die sie dem jeweiligen Teilnehmer zur Verfügung stellen kann. „Es ist nicht damit getan, dass wir Eintrittsgelder übernehmen, wir möchten mit dem Talente-Kompass die Jugendarbeit in den Vereinen nachhaltig unterstützen und fördern“, unterstrich Sabrina Nothelfer.

Ferner arbeitet die Projektmanagerin an einem aktuellen Angebotskatalog, der sämtliche Freizeitangebote für Kindergarten- und Grundschulkinder in der Schleusenstadt auflistet.

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