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Norddeutsche Rundschau

20. November 2017 | 05:17 Uhr

Kellinghusens Spielplätze in Ordnung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Team der Stadtjugendpflege mit der Situation zufrieden: Gut ausgestattete Flächen mit viel Anreiz für den Zeitvertreib

von
erstellt am 09.Mai.2017 | 14:35 Uhr

Klettern, toben, Sandkuchen backen – die Spielplätze in Kellinghusen bieten dem Nachwuchs viele Möglichkeiten, sich zu vergnügen. Eine Dokumentation in der Stadtbücherei zeigt Fotos von den vorhandenen elf Spielstätten und weist mit kleinen Skizzen darüber hinaus die Wege dorthin. Aufgenommen wurden die großformatigen Farbaufnahmen von den drei Bundesfreiwilligendienstlern in der Stadtjugendpflege, Michael Wüstenberg, Arne Ebsen und Otto Schmidt.

Die Besichtigungstour quer durch die Stadt weckte bei den jungen Erwachsenen zum Teil eigene Kindheitserinnerungen. Während Wüstenberg als kleiner Junge auf dem Spielplatz im Blumenviertel anzutreffen war, tobte sich Ebsen auf der Fläche neben dem alten Meiereigebäude in der Schützenstraße aus. „Auf dem angeschlossenen Bolzplatz treffen wir uns heute noch zum Kicken“, sagt er. Nach der Besichtigung gibt es einen Wunsch: Die Standorte der Spielplätze möchten bitte bei der nächsten Stadtplan-Auflage berücksichtigt werden. Ansonsten zieht das Trio positive Bilanz: Die Plätze seien allesamt gut ausgestattet und lieferten eine Menge Anregungen zum Spielen.

„Zu verdanken ist das gute Erscheinungsbild dem städtischen Bauhof, der für Ordnung und Gerätesicherheit auf den einzelnen Plätzen sorgt“, unterstreicht Stadtjugendpfleger Karsten Hanstein. Zudem seien die meisten Einrichtungen im Rahmen von Zukunftswerkstätten gemeinsam mit Kindern und Eltern geplant worden. „Das brachte von Beginn an eine hohe Akzeptanz“, so Hanstein. Eine tätige Eltern-Mithilfe beim Bau habe außerdem zur Identifikation beigetragen und so für weniger Vandalismusschäden gesorgt. Die Bilderschau in der Bücherei solle allerdings nicht nur zum Ansehen da sein, erklärt er. Sie sei vielmehr installiert worden um Besuchern der Kinder- und Jugendbuchabteilung Gelegenheit zur Meinungsäußerung zu bieten. Ein bereit liegendes Gästebuch nimmt Lob, Kritik und Anregungen von kleinen und großen Spielplatzgästen auf.

„Wir freuen uns über alle Rückmeldungen“, sagt Hanstein. Auch zu Themen wie etwa Sitzbänke, Müllkörbe und – ganz wichtig – eine veränderte Nachfrage, würden die Initiatoren gerne mehr erfahren. „Es kommt vor, dass die Zielgruppe den Kinderschuhen entwachsen ist, und damit kein oder ein anderer Anspruch da sind“, erklärt Hanstein.

Gefragt ist überdies die Meinung von jugendlichen Nutzern des Multifunktionsplatzes in der Danziger Straße, der Fitnessanlage am Rensinger See sowie der Skate-Anlage an der Straße an der Stör. Besonders von den Skatern wünscht sich Hanstein mehr Bewusstsein für die aus Steuergeldern erstellten Anlage – mehr Sorgfalt statt Müll und Vandalismus.

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