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Auszeichnung : Kellinghusener Schulteam räumt Filmpreise ab

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Mehrere Auszeichnungen für Dokumentarstreifen über Störkathener Heide

Am Ende überfiel sie doch das Lampenfieber: Die Gemeinschaftsschüler Ebba Nagel und Yannick Josuttis waren nach München gefahren, um im Rahmen des Jugend-Filmwettbewerbs 2015 der Hofpfisterei (Münchner Bäckereiunternehmen) „Dein Blick in die Natur“ einen zweiten Preis entgegen zu nehmen. Doch beim Warten im Hubertussaal von Schloß Nymphenburg legte sich die Aufregung bald. „Es dauerte sehr lange, weil Preise an die Gewinner aller Altersgruppen vergeben wurden“, sagt Ebba.

Beim Wettbewerb gehörten die Jugendlichen aus der GMS zu den ältesten Teilnehmern der Gruppe der 19- bis 21-Jährigen. Beeindruckt hatten sie die Jury mit ihrer Arbeit „Die Störkathener Heide“. Gemeinsam mit Ebba und Yannnick bildeten Oliver Ehrengruber, Jannes Kurzeyer und Shanti Leitner aus dem Bio-Profil von Lehrer Walter Vietzen das Filmteam. Einen weiteren zweiten Platz heimsten die Oberstufenschüler beim Darßer Naturfilm Festival ein. Nominiert war ihr Streifen zudem beim Green Screen Festival „Wildes Schleswig-Holstein“.

Den Gutschein, den sie aus Bayern mitbrachten, wollen die Abiturienten in die Filmausrüstung für den nächsten Lehrfilm – dann einer weiteren Schülergeneration - stecken. „Das Projekt ist ein gutes Beispiel für nachhaltiges Lernen an einem anderen Ort im Mint-Bereich unserer Schule“, sagt Schulleiter Gerd Christian Thielmann.

Einige aus der Gruppe spielten schon als Kinder in der Heide, andere hatten das in der Spät- oder Nacheiszeit entstandene Binnendünengebiet erst durch die Filmarbeit kennen gelernt. „Es gehört immer auch ein wenig Glück dazu“, beschreibt Jannes die Arbeit für den Naturfilm. Nicht jedes Tier krabbele schließlich gerade dann über den Weg, wenn der Mensch hinter dem Kameraauge dies wünsche. Auch das Wetter und die Jahreszeit müssten stimmen, fügt er hinzu. Letztlich sollen die Zuschauer nicht nur die bewegten Bilder bestaunen, sondern auch etwas über die gezeigten Tiere und Pflanzen erfahren. „Deshalb haben wir erläuternde Texte über die Stadt Kellinghusen, ihre grüne Umgebung und natürlich über das Heidegebiet verfasst“, sagt Vietzen.

Herausgekommen ist ein Dokumentarfilm, der auch Jenni Knapp, Leiterin des Stadtmarketing, gefällt. „Wir werden den Film als DVD im Shop in der Info im Bürgerhaus anbieten“, freut sie sich über die Kooperation mit der Schülergruppe. Da der Streifen für die Wettbewerbe jeweils auf Minutenlänge zusammengeschnitten werden musste, werden die Schüler ihr extra Exemplare in Langfassung liefern. Mit Beschreibungen unterschiedlicher Landschaften und Orte sowie eingestreuten Liliencron-Gedichten ist das Werk ein perfektes Souvenir aus der Störstadt.

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