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Norddeutsche Rundschau

18. Oktober 2017 | 06:23 Uhr

Festival : Kellinghusen wird Märchen-Stadt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Zum ersten Mal findet in der Störstadt vom 1. bis 7. November ein Festival der Fantasiegeschichten für Jung und Alt statt / Dafür suchen die Veranstalter noch Sponsoren

Sie setzen dem Störfisch eine Krone auf, verleihen ihm Flügel und lassen ihn um den Globus schwimmen. Als Kennzeichen der „Kellinghusener Märchentage“ kommt das Wahrzeichen der Störstadt groß heraus. Unter Regie von örtlichen Märchenvorlesern sowie vom „Förderverein Märchen“ geht das Festival von Sonntag, 1. November bis Sonnabend, 7. November zum ersten Mal an den Start. „Unser Ziel ist, die Märchentage fest zu etablieren und sie zu einem Markenzeichen der Stadt zu machen“, erklärt Mailo Jung.

Mit der Idee und einem konkreten Programm konnten die ehrenamtlichen Veranstalter bereits überzeugen. „Dies zeigt sich schon in der Bereitwilligkeit, uns Veranstaltungsräume zur Verfügung zu stellen“, erklärt Grudrun Böteführ vom Organisationsteam. Auch einige namhafte Sponsoren hätten bereits eine Förderung des Kulturevents zugesagt. „Wir benötigen aber noch weitere Unterstützer um ordentlich Werbung machen zu können“, unterstreicht Böteführ.

Auf diese Weise soll der von Andrea Merten mit leichter Feder gezeichnete Stör-Märchenfisch größere Kreise ziehen und auch überörtlich für die Vielfalt von Veranstaltungen mit uralten und modernen Märchen werben. Mit einem Märchenglauben räumt das Orga-Team jedoch auf: „Märchen sind nicht nur für Kinder gedacht“, erklärt Barbara Janke. Seit acht Jahren erfahren das – mit wachsender Begeisterung – erwachsene Besucher von Lesungen im „Rosmarin und Kinkerlitz“, welches die Kellinghusenerin gemeinsam mit Ehemann Henning Janke betreibt. „So sind wir auch auf die Idee der Kellinghusener Märchentage gekommen“, erklärt Jung.

Denn Rückmeldungen bestätigten: Immer mehr Menschen genießen die Entschleunigung durch das Kopfkino Märchen, finden darin Antworten auf Lebenskonflikte und zwischenmenschliche Probleme. „Die Rückkehr zu der uralten Tradition wird als Balsam für die Seele empfunden“, so Janke.

Die Auftaktveranstaltung der Kellinghusener Märchentage erfolgt am Sonntag, 1. November, unter dem Motto „Großes Erzähltheater“ in der Ulmenhofschule. Es folgen am Montag „Märchen aus aller Welt“ im Eine Welt Café und am Dienstag „Märchen von Pott un Pann für Jedermann“ im KCK-Kulturhof. In der Stadtbücherei sind die Märchentage am Mittwoch mit „Geschichten, die einen Eindruck hinterlassen“ zu Gast. „Märchen und Harfenklänge“ heißt es am Donnerstag im „Rosmarin & Kinkerlitz“ und Freitag bietet die VHS-Marionettenbühne die Kulisse für die Veranstaltung „Puppen holen uns in ihre Welt“.

Nach einem morgendlichen Workshop mit begrenzter Teilnehmerzahl am Sonnabend im „Teehaus“ laden die Veranstalter abends in die „Klappstuhlkultur“ zur Abschlussveranstaltung der Märchentage-Premiere. Für eine musikalische Reisebegleitung ins Märchenland sorgen je nach Ziel mittelalterliche Instrumente, Keltische Harfe, Saxophon, Klarinette oder Flötenklänge. Im Rahmen von Vor- und Nachmittagsprogrammen sollen im Rahmen von Erzählungen, Malerei und Theater auch die jungen Märchenfans in Kitas und Schulen in die Märchenwelt eintauchen können. Unter der Überschrift „Es war einmal“ sind überdies Veranstaltungen für die ältere Generation geplant.

> Info und Kontakt: www.maerchentage-kellinghusen.de, Gudrun Böteführ, Märchenhof-Rosenrot, Telefon 04892/85164, Barbara und Henning Janke, Rosmarin & Kinkerlitz, Telefon 04822/355950, Maike-Lovis Jung, Telefon 04822/ 9489. BU: Märchenerzähler veranstalten Kellinghusener Märchentage.

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