Keine neue Sünde

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19. Februar 2015, 05:00 Uhr

Erst einmal platt machen oder auch zuschütten. Das hat Itzehoe immer wieder hinbekommen. Den Schaden nach Jahrzehnten zumindest zum Teil zu beseitigen, das mag irgendwann vielleicht bei der Störschleife funktionieren. Auf Alsen ginge es nicht. Was weg ist, ist in diesem Fall unwiederbringlich weg – die Stadt hätte sich wieder einmal an ihrer Vergangenheit versündigt. Das darf nicht passieren. Dieser Verantwortung muss sich die Politik bewusst sein.

Aber der SPD-Fraktionsvorsitzende hat völlig Recht: Bislang ist in den Gremien nie geklärt worden, wie die Stadt mit ihrer Industriegeschichte auf Alsen umgehen will. Um nicht zu sagen: was sie daraus machen will. Warum eigentlich nicht? Pachtvertrag hin oder her – es wird allerhöchste Zeit.

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