Keine Langeweile mit der Arbeiterwohlfahrt: Zwei Wochen lang ist immer was los

Der stellvertretende Wehrführer Jan Auhage lieferte den 22 Mädchen und Jungen kindgerechte Erläuterungen.
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Der stellvertretende Wehrführer Jan Auhage lieferte den 22 Mädchen und Jungen kindgerechte Erläuterungen.

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21. Juli 2015, 17:12 Uhr

Langweile? Fehlanzeige! Umfangreich und abwechslungsreich ist das Beschäftigungsprogramm, das die 22 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis elf Jahren aus Wilster und der Wilstermarsch erwartet, die an der vierzehntägigen Schulferienbetreuung der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Wilster teilnehmen.

Einen überaus sportlichen Auftakt erlebten die Kinder am Montagvormittag. In der großen Sporthalle am Schulzentrum wurden sie von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern des MTV empfangen. Diese hatten dort nicht nur einen riesigen Spiele-Parcours aufgebaut, sondern luden die jungen Besucher zudem ein, sich in den unterschiedlichsten Sportarten einmal ganz ungezwungen ausprobieren.

Spannend ging es schon am Dienstag weiter. Im Feuerwehrgerätehaus der Feuerwache an der Au wurde die Gruppe unter der Leitung von Sabine Friedrichs und Kerstin Simon von Jan Auhage empfangen. Ausführlich, aber vor allem kindgerecht, erläuterte der stellvertretende Wehrführer die Aufgaben einer ehrenamtlichen Feuerwehr und präsentierte die unterschiedlichsten Ausrüstungsgegenstände und Werkzeuge. „Die Kleidung ist aber ganz schön schwer“, stellten Torben (11), Julia (8) und Josie (8) fest, nachdem sie in die Einsatzstiefel, Hose und Jacke geschlüpft waren.

Nachdem sämtliche Räume, Fahrzeuge und Gerätschaften inspiziert worden waren, durften sich die Kinder im Umgang mit echten Feuerwehrschläuchen versuchen. Mit großem Eifer waren sie bei der Sache. „Jeder von euch, der schon zehn Jahre alt ist, kann gerne mal unsere Jugendfeuerwehr besuchen“, lud Jan Auhage die Mädchen und Jungen ein, bevor sie im Feuerwehrauto zurück zu dem Gebäude der Grundschulbetreuung auf dem Gelände der Gemeinschaftsschule Wilster gefahren wurde, in dem die Kinder untergebracht sind.

Für gestern standen eine Busfahrt nach Itzehoe sowie der Besuch eines Abenteuerspielplatzes auf dem Programm. Und: „Am Donnerstag besucht uns ein Vater, der mit allen Kindern, die Lust dazu haben Fußball spielt, während die übrigen Kinder Pizza backen“, erzählt Sabine Friedrichs. Ein Besuch der Tennisanlage ist für morgen geplant, bevor die Kinder am Montag Besuch von der Musikschule erhalten. Dienstag und Mittwoch lautet das Motto „Spielen ohne Grenzen“. Berücksichtigung finden an den beiden Tagen aber auch jene Kinder, die es lieber etwas ruhiger mögen. „Wir haben unglaublich viel Bastelutensilien von der Buchhandlung Bunge erhalten, sodass der Kreativität der Kinder fast keine Grenzen gesetzt werden“, sagt Kerstin Simon.

Ein Besuch der Naturschutzbund-Gruppe (Nabu) Wilstermarsch am Donnerstag der nächsten Woche sowie des SV Alemannia Wilster von 1904 am Freitag runden die Veranstaltungswochen ab. „Uns ist es wichtig, dass die Kinder ein richtiges Ferienprogramm erhalten, etwas erleben und nicht einfach nur eine schlichte Betreuung erfahren“, sagte der Awo-Vorsitzende Helmut Jacobs, der federführend bei der Ausarbeitung des Beschäftigungsprogramms war.

„Ein großes Dankeschön möchten wir noch an die Klassen 4a und 4c der Wolfgang-Ratke-Schule und an die 7c der Gemeinschaftsschule richten, die zusammen 135 Euro aus den Klassenkassen an die Ferienbetreuungsgruppe der Awo gespendet haben“, so die beiden Betreuerinnen.

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