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Norddeutsche Rundschau

19. Oktober 2017 | 23:05 Uhr

Abwasser: : Keine höheren Gebühren

vom
Aus der Redaktion der Wilsterschen Zeitung

Seit langem wieder gute Nachricht für die Bürger. Kommunalpolitiker wollen Abwasser- und Regenwassergebühren für drei Jahre konstant halten.

von
erstellt am 11.Dez.2013 | 05:00 Uhr

Bei der Haushaltsplanung 2014 im Finanzausschuss hatte die Verwaltung noch eine Erhöhung der Benutzungsgebühren für die Abwasserbeseitigungsanlagen vorgeschlagen – was bei den Ausschussmitgliedern nicht gut ankam. Schon da appellierte CDU-Fraktionschef Mark Dethlefs unter Zustimmung der Sozialdemokraten, dass der Bürger nicht weiter belastet werden sollten, sondern das Versprechen, die großen Investitionen der Stadt in die Abwasserbeseitigungsanlage würden bald Einsparungen möglich machen, einzulösen. Das wiederholte er auch in der Sitzung der Ratsversammlung am Montagabend im Sitzungssaal des Neuen Rathauses.

Wenn dieser Tagesordnungspunkt in den vergangenen Jahren zur Abstimmung gekommen sei, habe es immer eine Anpassung nach oben gegeben, erinnerte Dethlefs. Allen sei bewusst gewesen, dass die Investitionen Auswirkungen auf die Gebühren haben würden, was ja auch jahrelang der Fall gewesen sei. Schließlich müsse der Gebührenhaushalt kostendeckend sein. Die Kommunalpolitik sei immer davon ausgegangen, dass die nachhaltigen Investitionen mittelfristig Gebühren auf gleichbleibendem Niveau bescheren würden. Nun sei Gelegenheit dazu: „Wir müssen die Gebühren nicht erhöhen, können sie konstant halten“, betonte Dethlefs. Die möglichen Auswirkungen der Kanalnetzuntersuchungen im Rahmen der Selbstüberwachungsverordnung (Süvo) und weiterhin steigende Energiekosten werden außenvor gelassen. Damit hatte die Kämmerei seinerzeit in ihrer Kalkulation gerechnet und darum die Erhöhung auf 1,97 Euro pro Kubikmeter Abwasser und 1,13 Euro pro Quadratmeter Regenwasser empfohlen.

Einvernehmlich fasste die Ratsversammlung aber nun den Beschluss, die Gebühren für Schmutzwasser bei 4,81 Euro pro Kubikmeter und die für die Regenwassereinleitung bei 1,09 Euro pro Quadratmeter zu belassen, festgesetzt auf einen Zeitraum von drei Jahren.

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