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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 09:50 Uhr

Straßenbau : Keine Haupterschließungsstraße

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Bauausschuss beschließt Ausbau der Otto-Ralfs-Straße / Eigenanteil der Anwohner verringert sich nicht / Straße gilt als Anliegerstraße

shz.de von
erstellt am 06.Mai.2014 | 05:00 Uhr

Noch ist sie holprig und uneben – doch das wird sich schnell ändern: Die Otto-Ralfs-Straße wird noch im Sommer ausgebaut. Das beschloss der Bauausschuss einstimmig während seiner jüngsten Sitzung. Den Großteil der Kosten von knapp 600 000 Euro werden die Anlieger übernehmen müssen – nämlich 85 Prozent.

Im Vorwege gab es längere Diskussionen um diesen Kostenanteil. Denn den hohen Eigenanteil müssen die Anlieger nur zahlen, weil die Otto-Ralfs-Straße als Anliegerstraße eingestuft ist. Einige Hausbesitzer hatten moniert, dass die Straße keine Anlieger-, sondern aufgrund der in der Straße liegenden Schule eine Haupterschließungsstraße sei. Die Folge: Der Eigenanteil würde sich auf 40 Prozent verringern. Doch die Verwaltung hat nach Prüfung gegen die für Hausbesitzer günstigere Variante entschieden. Der Verkehr in der Otto-Ralfs-Straße führt im Wesentlichen zu den angrenzenden Grundstücken, dazu zählen auch die Schulen. Eine Haupterschließungsstraße hingegen dient überwiegend dem innerörtlichen Durchgangsverkehr, dieser ist in der Otto-Ralfs-Straße laut Prüfung nicht gegeben.

Vor der Ausschusssitzung sind die Anlieger über das Bauprojekt und ihre Kostenanteile informiert worden. Bei der Ausbauvariante konnten die Hauseigentümer mitbestimmen. Sie entschieden sich mehrheitlich für eine kostengünstige Alternative. Danach wird die Straße in grauem Betonpflaster auf einer Breite von 5,50 Meter ausgebaut. Geplant sind auch beidseitige Gehwege, zwei Meter breit, in rotem Betonrechteckpflaster. Auf Parkbuchten wird verzichtet. Für den Straßenausbau sind im Haushalt der Stadt Kellinghusen 390 000 Euro veranschlagt worden. Hinzu kommen die Erneuerung des Regenwasserkanals (160 000 Euro) und die Schmutzwasserkanalsanierung (38 000 Euro).

Nach Angaben des stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Torsten Struck (BFK) ist die Ausführungsplanung soweit fertig, in den nächsten Tagen solle die Ausschreibung erfolgen. „Wir wollen das Projekt dann so schnell wie möglich umsetzen.“ Das Teilstück bis zur Grundschule solle auf jeden Fall noch bis zum Ende der Sommerferien fertiggestellt werden.

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