Kein Befund bei anderen Vögeln

Stefanie Rieper, Ärztin beim Veterinäramt, untersucht tote Vögel, die in Glückstadt gefunden wurden.
Stefanie Rieper, Ärztin beim Veterinäramt, untersucht tote Vögel, die in Glückstadt gefunden wurden.

shz.de von
25. November 2016, 17:05 Uhr

Es war nur eine Frage der Zeit: Seit gestern Vormittag ist es offiziell: Eine tote Möwe war an der Geflügelpest erkrankt. Die Folgen für Glückstadt und Umgebung: Die Stadt gilt seit gestern als Beobachtungsgebiet. Deshalb wurden gestern – wie in umliegenden Dörfern auch – an den Ortseingangstafeln die vom Landrat angeordneten Hinweisschilder angebracht. „Weil sich die Geflügelpest im ganzen Land rasant ausbreitet, waren wir vorbereitet und brauchten die fertigen Schilder nur aus der Schublade ziehen“, sagte ein Sprecher des Glückstädter Ordnungsamtes. Dort zeigte man sich gleichzeitig erleichtert, denn in Glückstadt gefundene tote Möwen, Enten und Krähen sind nicht an dem gefährlichen H5N8-Virus erkrankt.

Den ersten Fund hatte ein Spaziergänger der Polizei am Donnerstag voriger Woche gemeldet: Außendeichs lag in Nähe des Fähranlegers am Elbdeich eine tote Möwe. Es folgten fünf Enten und zwei weitere Möwen, wobei in einem Fall das Tier noch lebte und vor der Beprobung eingeschläfert werden musste. Das Schlusslicht bildet eine Krähe, die zu Wochenbeginn auf dem Hauptweg des reformierten Friedhofes tot aufgefunden wurde.

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