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Norddeutsche Rundschau

22. Oktober 2017 | 06:33 Uhr

Karl-Heinz Faust steuert 64 Häfen an

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Skipper legt mit der Yacht „Lotta“ 2322 Seemeilen zurück und gewinnt den Meilenwettbewerb der Seglervereinigung

shz.de von
erstellt am 18.Jan.2016 | 09:33 Uhr

Der Segler Karl-Heinz Faust hat den Meilenwettbewerb der Seglervereinigung Wilster (SVW) gewonnen. In der Saison 2015 legte er mit seiner Yacht „Lotta“ die meisten Meilen zurück und war damit „der fleißigste Skipper“. Bei einer Gesamtstrecke von 2322 Seemeilen legte er in 64 Häfen an. Als Gesamtsieger des Wettbewerbs zeichnete ihn der Fahrtenobmann der SVW, Hartmut Borchardt, auf der Hauptversammlung im Hotel Busch (wir berichteten) mit einem Pokal aus.

Insgesamt hatten sich vier Motor- und zehn Segelyachten an dem Meilenwettbewerb beteiligt. Jeder konnte nur einen der begehrten Pokale erringen. Darüber freuten sich auch die SVW-Mitglieder Günter Knötgen, Hagen Reese, Hans-Jürgen Färber, Günther Huth und Thomas Dethlefs sowie die Eigner der Segelyacht „Rewika“. Deren Eignergemeinschaft Winand Hassler, Kai Mausolf und Reinhard Borgmann musste sich allerdings mit dem Trostpreis, dem sogenannten „Röhrenpreis“, zufrieden geben, weil sie sonst mit einer Segelstrecke von 86 Seemeilen und nur einem Hafenbesuch „in die Röhre geguckt“ hätten.

Günter Knötgen bewältigte mit seiner Segelyacht „Plejades“ den längsten Einzeltörn über 1332 Seemeilen und lief 34 Häfen an. SVW-Chef Hagen Reese steuerte mit seiner Segelyacht „Susewind“ bei insgesamt 1991 Seemeilen 50 Häfen an und erzielte damit die meisten Hafenpunkte. Hans-Jürgen Färber kam in dem Wettbewerb auf einen guten 2. Platz. Mit seiner Segelyacht „Anne Bonny“ legte er 1649 Seemeilen mit 25 Hafenbesuchen zurück. Für den guten Durchschnitt bei den Motorbooten wurde Günther Huth mit seiner Motoryacht „Kea“ ausgezeichnet. Mit 435 Seemeilen und zwölf Häfen wurde er zweiter unter vier Motoryachten. Bei den Segelbooten wurde Thomas Dethlefs als guter Durchschnitt ermittelt. Mit seiner Yacht „Hattenlena“ segelte er 1438 Seemeilen mit 40 Hafenpunkten.

Wie Regattaobmann Olaf Bielenberg berichtete, beteiligten sich SVW-Segler auch an mehreren Regatten. Im Einzelnen blickte er auf Erfolge bei der Nordseewoche in Cuxhaven, der Nedderelv-Regatta, der Wettfahrt um das „Neue Blaue Band der Niederelbe“, der Pagensand-Regatta, der Schifffahrtsregatta und der Störregatta zurück. In diesem Jahr, so kündigte er an, werde die Störregatta am 11. Juni mit Start in Kasenort ausgetragen.

Eingehend lobte er die Erfolge der Nachwuchssegler mit der von Hans-Jürgen Färber gekauften und einer Jugendcrew für ein Jugend-Segelprojekt zur Verfügung gestellten Yacht „J 70“. Mit der „Just in time“ trugen sie ihre erste Regatta vor Kiel-Schilksee aus und belegten gegen ein starkes Feld den 7. Platz. Einen hervorragenden Sieg verbuchte die Jugend-Crew während der Wannseewoche in Berlin. Es folgten ein beachtlicher 4. Platz bei den German Open während der Kieler Woche, mit dem sie sich unter den Top-Ten platzieren konnten, sowie ein guter 33. Platz unter 80. Booten bei den J70-Weltmeisterschaften in Frankreich. Schließlich gab es noch gute Platzierungen bei den Europameisterschaften in Monaco. Unter 60 Booten sprangen dabei ein 31. Platz in der Gesamtwertung sowie ein 10. Platz unter den Amateuren heraus.


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