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Norddeutsche Rundschau

18. August 2017 | 05:46 Uhr

Verkehr : Kantsteine sollen abgesenkt werden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Hürden für Gehbehinderte – in Burg erweisen sich im Baugebiet Barloh Straßenübergänge zu Fußwegen als problematisch.

Hindernislauf mitten in Burg: Gerhard Schmoland (CDU) regte bei einer Begehung des Werkausschusses im Gebiet Barloh an, die dortigen Kantsteine an den Straßenquerungungen abzusenken, was im übrigen Ortsgebiet bereits der Regelfall ist. Um die 25 solcher rund zehn Zentimeter hohen Hindernisse ragen dort empor. Was sich für einen gesunden Menschen nicht bedeutend anhört, birgt für einen Rollstuhlfahrer oder einen Gehbehinderten ein Riesenproblem.

Schmoland weiß dies aus eigener Erfahrung. Der Missstand fiel ihm auf, als er mit seiner auf einen Rollstuhl angewiesenen Mutter im Gebiet Barloh spazieren ging. Jeder Kantstein wurde da zum Kraftakt und zur Nervenprobe. Als Schmoland sich vor wenigen Monaten das Bein brach, erlebte wieder am eigenen Körper, wie störend ein zehn Zentimeter hoher Bordstein sein kann. So wandte sich Schmoland auf dem kurzen Dienstweg an Burgs Bau-, Wege- und Werkausschuss.

Gemeinsam mit dessen Vorsitzenden Walter Arriens (BurgAktiv), Rolf Ladwig (SPD), Kai Petersen (CDU), Harald Bolling (KWV) und der Seniorenbeiratsvorsitzenden Maria Strufe traf sich Schmoland dieser Tage am Tatort, sprich im Gebiet Barloh an einem Kantstein. Schnell war man sich einig, jeweils drei Steine in der Kurvenmitte müssten auf Straßenniveau abgesenkt, die beiden jeweiligen Seitensteine angeschrägt werden wie auch die hinter den abzusenkenden Steinen liegenden Fläche. Wo Pflastersteine den Gehweg bilden, dürfte das kein Thema sein für den Burger Bauhof-Experten für Pflasterarbeiten, den Maurer Sven Durschnabel.

Gemeinsam mit Thies Beeck gestaltete Durschnabel die letzten Wochen hindurch etliche Burger Ecken neu, legte dort im Auftrag der Gemeindevertreter mit Bordmitteln schmucke Steinbeete an. Schwieriger wird es an den Stellen, an denen der Gehweg asphaltiert wurde. Dort muss ein passender Moment abgewartet werden: Wenn in Burg irgendwo neu asphaltiert wird, dann könnten diese wenigen Ecken gleich mitgemacht werden. Arriens rechnet damit, dass der Bauhof pro Ecke einem Tag braucht, bei rund 25 abzusenkenden Bordsteinkurven, wäre man somit in wenigen Wochen mit dem Thema durch.

Die anwesenden Ausschussmitglieder und Maria Strufe waren sich einig: Schmolands Hinweis auf diesen bestehenden Missstand im Gebiet Barloh tat auf jeden Fall Not. Arriens will den Bauhof nun anweisen, hier mit Eigenmitteln Abhilfe zu schaffen.

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erstellt am 17.Okt.2014 | 12:00 Uhr

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