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Weinfest Kellinghusen : Kampagne gegen Komasaufen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kellinghusen Fröhlich feiern geht in Ordnung – Komasaufen nicht. Mit einer Kampagne wollen Polizei und Kaufmännischer Verein verhindern, dass jugendliche Weinfestbesucher zu viel trinken.

shz.de von
erstellt am 13.Sep.2013 | 05:00 Uhr

Das Weinfest des Kaufmännischen Vereins am Sonnabend, 14. September, soll eine fröhliche Party für Jung und Alt werden. Damit die Veranstaltung von Beginn um 18 Uhr bis zum Ende um 1 Uhr morgens als genussvolles Vergnügen abläuft, arbeiten Polizei und Verein unter dem Motto „Don’t drink too much – stay gold“ wieder Hand in Hand. Im Rahmen der polizeilichen Kampagne gegen jugendliches Komasaufen sind außerdem wieder Bierdeckel mit drastischen Fotoprints in Umlauf. Die insgesamt vier Motive bestehen aus jeweils zwei gegensätzlichen Bildern. Sie zeigen eindringlich: wer übermäßig trinkt, stellt sich ins Abseits.

Die Kampagne gegen exzessiven Alkoholkonsum und Gewalt habe schon bei vergangenen Weinfesten Wirkung gezeigt, sagt Polizeichef Henning Wendt. Einen maßvollen Genuss von Wein und Co. mahnt auch Vereinschef Timo Laackmann an. „Etwas trinken ist okay, zu viel trinken ist uncool“, sagt er. An den Ständen werde bei der Alkoholabgabe daher wieder auf das Alter geachtet. Eigens dafür gefertigte Datenlisten ermöglichen, das Geburtsdatum schnell hoch zu rechnen.

Generell gilt: „Für unter 16-Jährige kein Alkohol“, sagt Wendt. Die Polizei werde präsent sein und kontrollieren. Wer durch starkes „Vorglühen“ auffällt oder sich daneben benehme, werde im Rahmen der Jugendschutzkontrolle zügig nach Hause verfrachtet.

„Wir wollen ein tolles und friedliches Fest feiern“, hebt die KVK-Organisatorin Sabine Möller hervor. Das vom KVK und vielen ehrenamtlichen Helfern auf die Beine gestellte Weinfest werde gerade wegen der familiären Atmosphäre von der Bevölkerung mitgetragen. Gemeinsam mit der Polizei appellieren die KVK-Vertreter auch an Eltern und Erziehungsverantwortliche, Heranwachsende über die schädlichen Folgen eines übermäßigen Alkoholkonsums aufzuklären.

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