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Grossbrand : Kälber aus brennender Scheune gerettet

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Holstenniendorf Eine große Scheune brannte gestern in voller Ausdehnung. Die Nachbarn eilten den Hofbesitzern zur Hilfe und befreiten die Kälber aus den Flammen. Insgesamt waren 80 Feuerwehrleute im Einsatz.

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erstellt am 28.Aug.2013 | 18:45 Uhr

Feuerwehrsignalhörner durchschnitten gestern jäh die mittägliche Ruhe in der Gemeinde Holstenniendorf. Um 12.20 Uhr war bei der Feuerwehr Holstenniendorf der Notruf: „Feuer im landwirtschaftlichen Betrieb am Tannenweg“ eingegangen. Sofort wurde für den zweiten Zug der Feuerwehren des Amtes Schenefeld Alarm ausgelöst. Die Feuerwehren aus Holstenniendorf, Besdorf, Gribbohm und Bokhorst waren schnell am Brandherd. Eine große Scheune auf dem Hof von Landwirt Wilfried Haack brannte in voller Ausdehnung.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand das Stallgebäude bereits im Dachbereich in Flammen. Auf dem Boden wurde Stroh gelagert. Sofort wurde unter der Leitung des stellvertretenden Wehrführers der Feuerwehr Holstenniendorf, Gerd Nottelmann, eine Wasserversorgung aufgebaut, um das angrenzende Wohnhaus sowie die weiteren landwirtschaftlichen Gebäude zu schützen. Unterstützt wurden die Löscharbeiten von den Wehren Nienbüttel-Agethorst- Bokelrehm sowie aus Wacken und aus Schafstedt, so dass insgesamt 80 Feuerwehrleute im Einsatz waren.

Zuerst entdeckt worden war das Feuer von der Nachbarin Sonja Franzenburg von dem etwas erhöht liegenden Reitstall aus, die dann sofort die Feuerwehr alarmiert hatte. Durch das Gebell der Hunde war inzwischen auch die Familie Haack aufmerksam geworden. Mit vereinten Kräften befreiten sie die acht zum Glück unverletzt gebliebenen Kälbchen aus der brennenden Scheune und brachten sie in Sicherheit. Auch einige landwirtschaftliche Geräte wurden noch rechtzeitig aus dem Gebäude geholt. ,,Wir hatten wohl noch Glück im Unglück, denn unsere moderne Scheune für die Milchkühe liegt etwas entfernt und ist deswegen unversehrt geblieben“, ist Familie Haack erleichtert.

Während ein großer Bagger damit beschäftigt war, die verkohlten Überreste des eingestürzten Scheunen-Obergeschosses abzutragen, wurden von den Feuerwehrleuten die immer noch vorhandenen Glutnester abgelöscht. Die Ursache des Feuers steht noch nicht fest, ebenso wie der entstandene Sachschaden. Die Kriminalpolizei Itzehoe hat die Ermittlungen aufgenommen.


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