In Glückstadt : Kabel bei Bauarbeiten: Für Bewohner von Seniorenheim bleibt der Fernseher schwarz

23-524748_23-66424089_1417434525.JPG von 29. Mai 2020, 16:49 Uhr

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 Bei Erdarbeiten wurde ein wichtiges Kabel durchtrennt.
Bei Erdarbeiten wurde ein wichtiges Kabel durchtrennt.

Auch über Pfingsten werden die Senioren auf ihre Lieblingssendungen verzichten müssen.

Glückstadt | Für die Senioren des Landhauses ist es furchtbar: Seit dem 19. Mai können sie kein fernsehen. Bei den Arbeiten für die neue Brücke über das Schwarzwasser wurde das Kabel durchtrennt. „Eine Katastrophe“, sagt Michael Steffen, Leiter des Seniorenhauses am Möwenweg. Auch einige Telefonanschlüsse sind betroffen. 40 Bewohner betroffen Doch die 40 Bewohner vom Landhaus und weitere betroffene Nachbarn im Möwenweg werden sich noch gedulden müssen. Vodafone-Pressesprecher Volker Petendorf teilt auf Anfrage mit: „Unsere Technik-Spezialisten arbeiten mit Hochdruck daran, die Störung zu beseitigen. Diese sind aufgrund der örtlichen Gegebenheiten in der Planung und Ausführung sehr aufwändig. Sobald die erforderliche Genehmigung vorliegt, können die Tiefbau-und Spleißarbeiten beginnen. Dabei wird der zerstörte Kabelstrang dann Glasfaser für Glasfaser repariert.“ Gruppenveranstaltungen nicht möglich Die Senioren werden über die Pfingsttage ohne Fernseher auskommen müssen. Dabei sind die Sendungen in Corona-Zeiten eine willkommene Abwechslung. Auch wenn sich die Mitarbeiter des Hauses bemühen, die Senioren anders zu unterhalten – so kann das nur einzeln geschehen. Gruppenveranstaltungen sind wegen der Ansteckungsgefahr nicht möglich. Zudem können die Bewohner nur eingeschränkt einmal pro Woche Besuch empfangen. Dafür wurde eigens eine „Besucherbox“ eingerichtet. Ein Raum, wo sich Besucher und Bewohner treffen dürfen. In diesen Zeiten trifft es sie deshalb besonders hart, wenn sie auf ihre Lieblingsserien verzichten müssen. Einige freuen sich, dass sie zumindest bei dem schönen Wetter in den Garten gehen können. Betreiber entschuldigt sich Täglich haben Michael Steffen und eine Mitarbeiterin versucht, das Problem zu regeln. Für Vodafone liegt ein Problem darin, dass bei den Bauarbeiten eine unterirdische Zufuhrstrecke im Vodafone-Netz zerstört wurde. Petendorf: „Wir bitten die betroffenen Kabelkunden noch um etwas Geduld und um Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten. Uns ist bewusst, dass es hier nicht nur um die Reparatur einer zerstörten Zufuhrtrasse geht, sondern um Kunden, die klare Kommunikationsbedürfnisse haben. Wir setzen alles Menschenmögliche daran, dass die betroffenen Kunden so schnell wie möglich wieder das Kabel TV nutzen können.“ ...

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