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Norddeutsche Rundschau

17. Dezember 2017 | 22:52 Uhr

JuZe-Umzug steht jetzt fest

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Im März läuft für das Jugendzentrum am Bischofer Deich der Mietvertrag ab / Neues Domizil wird das Schulhausmeister-Gebäude

shz.de von
erstellt am 10.Nov.2015 | 10:27 Uhr

Spätestens zum 1. April nächsten Jahres haben die Jugendlichen eine neue Anlaufstelle. Bis zu diesem Termin zieht das Jugendzentrum (JuZe) von seinem bisherigen Domizil am Bischofer Deich in das ehemaliger Wohnhaus des Hausmeisters am Schulzentrum. Um den Umzug zu ermöglichen, sprach sich der Vorstand des Schulverbandes jetzt für eine vorübergehende Vermietung des Gebäudes an die Stadt aus. Die endgültige Entscheidung der Schulverbandsversammlung dürfte dann reine Formsache sein.

Bereits im Juli hatte der Schulverband einem Verkauf des Hauses an die Stadt Wilster zugestimmt. Das Geld dafür sollte aus Städtebauförderungsmitteln kommen. Die waren bereits im Januar beantragt worden. Weil bis zum Sommer eine Zusage erwartet wurde, hat die Stadt den laufenden Mietvertrag für die JuZe-Räume in dem 1901 errichteten einstigen Alters- und Pflegeheim am Bischofer Deich gekündigt. Bis heute liegt allerdings noch kein Förderbescheid vor. Bei einem Erwerb des Hausmeisterhauses ohne Fördergelder hätte man allerdings keine Zuwendungen mehr bekommen. Vor diesem Hintergrund wird die Stadt jetzt erst einmal Mieter beim Schulverband.

Große Umbauten, auch damit würde man die Förderung riskieren, sind allerdings noch nicht möglich. So müssen nach Geschlechtern getrennte WC-Räume für Jugendliche und Personal ebenso wie eine barrierefreie Toilette bereitgestellt werden. Die Jugendlichen können nun bei Bedarf die Toiletten der Mensa der benachbarten Gemeinschaftsschule nutzen. Einzige Bedingung: Die Stadt muss dafür Sorge tragen, dass die Eingangstür zur Mensa außerhalb der Schulzeiten nach jeder Toilettenbenutzung wieder geschlossen wird.

Unabhängig von dem Wechsel der Immobilie hat der Sozialausschuss der Stadt Wilster sich auch bereits mit dem Etat 2016 für das Jugendzentrum beschäftigt. Hier wurde laut Haushaltsansätzen im Plan gewirtschaftet. Danach sollen die Haushaltsansätze für die Unterhaltung von Grundstücken und baulichen Anlagen (600 Euro), für Mieten und Pachten (12  500 Euro) und für die Grundstücksbewirtschaftung (14  200 Euro) unverändert bleiben. 100 Euro werden für Aus- und Fortbildung eingestellt. Für Geschäftsaufwendungen sind wiederum 2000 Euro vorgesehen, wobei dieser Topf mit Stichtag 10. September noch bei weitem nicht ausgeschöpft worden war. Leicht von 400 auf 600 Euro erhöht wird die Position für Post- und Fernmeldegebühren. Hier war das Jugendzentrum im September schon mit gut 150 Euro ins Minus geraten. Unverändert bleiben schließlich die Reisekosten in Höhe von 100 Euro. Die endgültige Entscheidung über den JuZe-Haushalt trifft die Ratsversammlung im Dezember.

Als sparsam hat sich übrigens auch die Arbeit des Kinder- und Jugendparlaments erwiesen. Die eingeplanten Geschäftsaufwendungen von 500 Euro waren im September noch komplett vorhanden. Für 2016 wird dieser Posten jetzt allerdings auf 200 Euro herabgesetzt.

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