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Lokalpolitik : Jugendliche wählen ihr Parlament

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der 18 Jahre alte Sven Köster kam mit seinen Klassenkameraden zur Stimmabgabe. Er wählte nicht nur, sondern ist auch selbst Kandidat

In Brunsbüttel wurde gestern gewählt. 1550 wahlberechtigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zwölf bis 22 Jahren konnten bei der ersten Jugendparlament-Wahl in Brunsbüttel ihre Stimme abgeben, so wie die 15-jährige Marie-Therese Wagner. Die Schülerin machte von ihrem Wahlrecht Gebrauch, füllte ihren Stimmzettel aus und ließ ihn in der Wahlurne verschwinden.

Sowohl an der Gemeinschaftsschule als auch am Gymnasium beteiligten sich die Schüler in großer Zahl an der Wahl, für die der Wahlvorstand mit den Rathausmitarbeitern Christian Funk und Jacqueline Ladwig eigens in die Schulen gekommen war. „In den Schulen lag die Wahlbeteiligung bei fast 90 Prozent“, schätzte Christian Funk.

In zwei Altersgruppen hatten sich 15 Jugendliche als Kandidaten für das Jugendparlament aufstellen lassen – vier bei den Zwölf- bis 15-Jährigen und elf bei den 16- bis 19-Jährigen. Weil sich unter den 20- bis 22-Jährigen kein Kandidat gefunden hatte, wird das Jugendparlament jedoch mit nur zehn statt der eigentlich geplanten 15 Mitglieder auskommen müssen.

Bei den 12- bis 15-Jährigen sind alle vier Bewerber – Moritz Haß, Felix Lehmann, Svenja Reinel und Anna Laura Sawallisch – schon jetzt gewählt. Alle vier sind Schüler des Brunsbüttler Gymnasiums.

Unter den elf 16 bis 19 Jahre alten Bewerbern rücken die sechs Kandidaten mit den höchsten Stimmzahlen in das Nachwuchsparlament ein. Auf der Kandidatenliste stehen die Gymnasiasten Peter Matthias Boie, Frieda Gußmann, Robin Hodgson, Sven Köster, Santa Rudevica, Neele Kühl, Sinja Pauksztat und Patricia Potrykus sowie sowie zwei Schüler der Gemeinschaftsschule: Viktoria Dörl und Jörn-Michael Hase. Die Stimmen werden heute Vormittag im Rathaus ausgezählt.

Der 18 Jahre alte Sven Köster, der die 13. Klasse des Gymnasiums besucht, kam mit seinen Klassenkameraden zur Stimmabgabe. Seine Kandidatur erklärt er so: „Ich möchte nicht mehr nur zu Hause rumsitzen und über die Politik schimpfen und selbst nichts tun. Im Jugendparlament hätte ich die Chance, mich selbst einzubringen und mitzumachen.“

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erstellt am 07.Okt.2014 | 05:00 Uhr

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