Jugendherberge in Glückstadt : Jugendherberge wird 10

Seit einer Dekade ist die Jugendherberge mit ihrem attraktiven Standort am Binnenhafen Anlaufpunkt für Touristen. Fotos: Sosat
Seit einer Dekade ist die Jugendherberge mit ihrem attraktiven Standort am Binnenhafen Anlaufpunkt für Touristen. Fotos: Sosat

Zahlreiche Besucher kommen zum Sommerfest am Rethövel und haben jede Menge Spaß.

shz.de von
14. August 2018, 05:00 Uhr

Zehn Jahre Jugendherberge in Glückstadt. Das war für viele Menschen ein Grund, diese Einrichtung während eines großen Sommerfestes auf dem Gelände am Rethövel kennen zu lernen. Die Veranstalter – allen voran die Herbergseltern Christiane und Jörg Schönberger – hatten keine Mühen gescheut, ihr modernes Haus und Gelände bestens zu präsentieren.

Mit einem großen, abwechslungsreichen Programm war in diesem Sommerfest prinzipiell für jeden etwas dabei. „Ich freue mich ganz doll“, sagte Christiane Schönberger, „die Stimmung ist sehr angenehm, es ist nicht zu warm. Und wenn ich mich so umschaue, haben alle viel Spaß.“ Für den richtigen „Groove“ war an diesem Tag besonders „Spooky“ zuständig. Die fünf Band-Mitglieder unterhielten mit Interpretationen aus Rock, Pop und Stücken, geprägt mit Jazz- und Blues-Einschlägen.

Nicht nur zum Hingucken, sondern auch zum Mitmachen lud eine Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr ein. Die Glückstädter hatten ein großes Löschfahrzeug mitgebracht, in dem die Kinder so ziemlich alles ausprobieren konnten und durften. Jens Grüger: „Wir machen das hier ja ehrenamtlich. Aber es geht uns auch darum, Werbung für die Jugendwehr zu betreiben.“

Einer der Renner – im wahrsten Sinne des Wortes – war auch das Reiten auf den Ponys vom Reitverein Glückstadt. Gerade die kleinen Mädchen konnten fast nicht genug davon bekommen. Ganz genüsslich beobachtete Herbergsleiter Jörg Schönberger von der großen Dachterrasse das Treiben. Er war an diesem Tag Chef der Bratwürste und hatte immer ein wachsames Auge auf seinen großen Grill. Während der Begrüßung galt sein Dank allen Gästen; vor allem allen seinen Mitarbeitern und den vielen Helfern, die dieses Fest zu einem Erfolg werden ließen. Unter ihnen auch Gerhard Blasberg. Der ließ es sich nicht nehmen, beim Dosenwerfen unermüdlich die Dosen wieder aufzustellen. „Das geht aber ins Kreuz“, meinte der groß gewachsene Ex-Bürgermeister.

Oder Torben Mattson. Der Stadtführer fand mit seinen Geschichten aus Glückstadts „ole Tieden“ um die Zeiten von Christian IV. eine rege Zuhörerschar, die auch nach den Vorträgen noch viele Fragen mit Mattson diskutierten. Und so gab es insgesamt viel Zuspruch. Kinder vergnügten sich auf der Hüpfburg, beim Schminken, Kekse, Kuchen und Brot backen oder im Keller-Kino. Dort lief der neue Image-Film der Jugendherberge in Dauerschleife.

Die Erwachsenen trafen sich in den „kinderlosen“ Zeiten zum Klönschnack, probierten diverse regionale Köstlichkeiten, spendiert von einheimischen Firmen und der hauseigenen Küche perfekt zubereitet. „Ich glaube, das war eine ganz gute Idee. Und die Umsetzung ist uns auch geglückt“, bilanzierte Jörg Schönberger das Sommerfest. So bekamen auch die Menschen, die zu nah wohnen, um in der Jugendherberge zu übernachten, einen Eindruck vom Leben, Schaffen und der Organisation in diesem Hause mit seinem attraktiven Standort am Binnenhafen.

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