Hohenlockstedt : Jugendarbeit soll optimiert werden

Zur Jugendarbeit in Hohenlockstedt leisten auch die Sportvereine ihren Beitrag. Sie sollen besser unterstützt werden.
Zur Jugendarbeit in Hohenlockstedt leisten auch die Sportvereine ihren Beitrag. Sie sollen besser unterstützt werden.

Die Jugendarbeit der Gemeinde kommt auf den Prüfstand. Auch der Standort des Jugendzentrums steht zur Debatte. Die CDU möchte die Einrichtung in der Herman-Löns-Straße auflösen.

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21. November 2013, 05:00 Uhr

Der Sozialausschuss hat jetzt den Weg für die künftige Jugendarbeit vorgezeichnet. Ein Arbeitskreis soll innerhalb eines Jahres zu einem Ergebnis kommen. Ziel: die vorhandenen Aktivitäten in Vereinen, Verbänden, den Schulen und in der offenen Jugendarbeit sollen vernetzt werden, um die Jugendarbeit in der Gemeinde zukunftssicher zu optimieren. „Wir müssen überlegen, wie und ob wir die Akteure zusammenführen können“, betonte der Vorsitzende des Sozialausschusses, Theodor Scheit (SPD). Die Jugendlichen sollten ein Angebot, das komplett sei und sich ergänze, erhalten. Mitarbeiten in der Arbeitsgruppe sollen deshalb auch Vertreter aus allen gemeindlichen Bereichen, die sich mit Kinder- und Jugendarbeit beschäftigen.

Die Diskussion um die Jugendarbeit flammt immer mal wieder auf in der Gemeinde - jetzt durch einen Antrag der CDU. „Die Fragen der CDU sind uralt. Aber immer wenn es Widerstände gibt, schläft so etwas ein“, begründete der Fraktionsvorsitzende Rainer Holste den Vorstoß seiner Partei. Damit dies nicht wieder geschieht, gab Theodor Scheit einen Termin vor. „In einem Jahr müssen wir Nägel mit Köpfen gemacht haben.“

Die Arbeitsgruppe wird sich auch mit den Forderungen der CDU beschäftigen. Der Antrag der Christdemokraten enthält einen zentralen Punkt: Das Jugendzentrum im Hermann-Löns-Weg soll aufgegeben und verkauft werden. Stattdessen soll die offene Kinder- und Jugendarbeit einen Platz an zentraler Stelle im Ort erhalten. Weiterhin will die CDU geprüft wissen, in welchem Umfang die Räume in den Schulen und wie die Sportanlagen für die Kinder- und Jugendarbeit mit genutzt werden können.

Außerdem heben die Christdemokraten die umfangreiche Kinder- und Jugend-Betreuungsarbeit in den Sportvereinen 1. FC Lola und TSV Lola hervor. Deshalb soll auch nach Möglichkeiten gesucht werden, diesen Vereinen die Benutzungsgebühren für die Sportanlagen zu erlassen. „Auch die Sportvereine leisten wichtige Jugendarbeit für den Ort und müssen finanziell eher unterstützt als belastet werden“, heißt es im CDU-Antrag.

Im ursprünglichen Antrag hatte die CDU auch noch gefordert, die freie Planstelle des Erziehers im Jugendzentrum kurzfristig wieder zu besetzen. Dies hat sich mittlerweile erledigt, da die Ausschreibung bereits gelaufen ist. Nach Angaben von Bürgermeister Jürgen Kirsten (SPD) sind zwölf Bewerbungen eingegangen, drei Frauen und Männer seien in die engere Wahl gekommen.

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