zur Navigation springen

Volksfest : Jugend plädiert für einen Tag Jahrmarkt weniger

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kinder- und Jugendparlament in Wilster diskutiert neues Konzept für den Rummel in der Stadt.

Ginge es nach der Wilsteraner Jugend, könnte man den traditionellen Jahrmarkt auch um einen Tag kürzen. Im Kinder- und Jugendparlament (KiJuPa) diskutierten die Teilnehmer jetzt das Für und Wider der Rummeltage. Sprecherin Ann-Christin Martensen hatte dazu eine Pro- und Contra-Liste vorbereitet, die Marktmeister Manfred Moltzau übergeben werden soll. Generell begrüßten die Jugendlichen die Aktivitäten auf dem Marktplatz mit der Showbühne und das Einbinden von Vereinen. Auch der Biergarten kam gut an.

Am Ende überwogen allerdings deutlich die Kritikpunkte. Statt dreier immer gleicher Pizza-Stände, so ein Einwand, sollte beim kulinarischen Angebot mehr für Abwechslung zum Beispiel auch mit vegetarischen Speisen gesorgt werden. Bemängelt wurde auch die erneut große Zahl von Spielautomaten, die zwischen den Fahrgeschäften als Lückenfüller postiert sind.

Einzelne Diskussionsteilnehmer äußerten sich wenig glücklich über den im Colo verlangten Eintritt, zumal erstmals sehr genau kontrolliert worden sei, ob man denn schon alt genug für den Besuch einer Tanzveranstaltung sei. Früher war das offenbar großzügiger gehandhabt worden.

Wenig Probleme hatten die Jugendlichen mit der im politischen Vorfeld heftig diskutierten Terminverschiebung vom ersten August- auf das dritte Juliwochenende. Ein Problem sei allerdings gewesen, dass genau an diesem Wochenende sehr viele Jugendgruppen aus Wilster und der Marsch auf Tour gewesen seien. Unterm Strich kamen die Jugendlichen zu dem Ergebnis, dass man auf den Dienstag als fünften Jahrmarktstag aber getrost verzichten könnte. Nach ein oder zwei Besuchen habe man ja bereits alles gesehen. Stattdessen könnte der Jahrmarkt am Montag mit dem großen Feuerwerk auch offiziell beendet werden. Sichergestellt werden müsste dann lediglich, dass die Schausteller nicht schon am Nachmittag mit dem Abbau beginnen.

Abschließender Vorschlag: Man könnte den Jahrmarkt auch wieder am Wacken-Wochenende stattfinden lassen und dann einen Shuttle-Bus zum Heavy-Metal-Treiben einrichten.

zur Startseite

von
erstellt am 26.Sep.2015 | 15:31 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen