Einweihung : Jubelnd auf den fertigen Spielplatz

Hinein! Begeistert erobern die Kinder vom Juliengardeweg das neue Gelände.
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Hinein! Begeistert erobern die Kinder vom Juliengardeweg das neue Gelände.

Monatelang haben die Kleinen in der Kita Juliengardeweg auf die Einweihung gewartet – jetzt nehmen sie ihren neuen Spielplatz in Beschlag.

shz.de von
07. Februar 2014, 12:00 Uhr

Unter großem Jubelgeschrei wurde er eröffnet: der neu gestaltete Spielplatz der evangelischen Kindertagesstätte Juliengardeweg. „Die Kinder haben wirklich schon monatelang auf die Einweihung gewartet“, sagte Leiterin Annelies Geiger.

Die 98 Jungen und Mädchen hatten während der Bauphase immer abwechselnd auf der Wiese und im angrenzenden Park gespielt. „Das Tollste waren immer die Bagger und die Erdumwälzungen“, so Geiger. Nun konnten sie die neue Rutsche, Klettergeräte und Schaukeln entdecken, beobachtet von Thomas Hübner, Geschäftsführer des Kindertagesstättenverbandes Rantzau-Münsterdorf, Nathalie Finke, Architektin des Kirchenkreises, Pastor Björn Schneidereit, der Sandspielzeug für die Krippenkinder mitbrachte, Landschaftsarchitekt Ulrich Große und Carsten Roeder vom Kinder- und Jugendbüro der Stadt sowie Eltern.

Vor anderthalb Jahren war die erste Planung des Geländes gestartet, vor einem Jahr hatte Roeder mit den Kindern Ideen und Wünsche gesammelt. Eine Kita entwickele sich an den Bedürfnissen weiter, sagte er. „Die meisten Kinder wissen ganz genau, was für sie gut ist.“ Sie sollten merken, dass ihre Meinung etwas zählt: „Es geht um die langfristige Beteiligung an der Demokratie.“ Und das habe sehr viel Spaß gemacht, bedankte sich Annelies Geiger.

Die Elternvertreter hatten mit „Flaschenkuchen“ und weiteren Aktionen für Einnahmen gesorgt. In zwei Backstraßen wurden Flaschen mit einer Backmischung gefüllt und anschließend verkauft. Architekt Große berichtete, was noch möglich sei: Baumhaus, Spielpodest und ein Spielhaus für die Kleinsten. Hübner würdigte die Kita-Leiterin und ihr Team: „Vielen Dank, dass Sie am Ball geblieben sind. Und es geht weiter mit Unterstützung der Stadt, der Eltern und anderer Spender.“

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