Baby-Boom im Klinikum Itzehoe : Jonah setzt neuen Rekord

Jonah wurde am 31. Dezember als letztes Baby im Jahr 2017 im Klinikum geboren. Er wog bei der Geburt 4100 Gramm und war 53 Zentimeter groß.
Jonah wurde am 31. Dezember als letztes Baby im Jahr 2017 im Klinikum geboren. Er wog bei der Geburt 4100 Gramm und war 53 Zentimeter groß.

Der Baby-Boom hält an: 1636 Kinder erblicken 2017 im Klinikum Itzehoe das Licht der Welt.

shz.de von
08. Januar 2018, 05:00 Uhr

Er hat seine Mama Samantha Hoppe aus St. Margarethen lange warten lassen: Zehn Tage nach dem errechneten Geburtstermin kam Jonah am 31. Dezember um 8.37 Uhr zur Welt – und ist damit das letzte Baby, das im Jahr 2017 im Klinikum Itzehoe geboren wurde.

Jonah setzte damit den Schlusspunkt hinter einen neuen Rekord: Es wurden im Klinikum Itzehoe 1606 Geburten gezählt. Bei 29 der Geburten handelte es sich um Mehrlingsschwangerschaften, sodass insgesamt 1636 Babys zur Welt kamen. Damit wurde die Geburtenzahl im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2016 noch einmal um 4,22 Prozent gesteigert. 2016 waren es 1541 Geburten mit 1583 Babys. 2015 wurden 1390 Geburten verzeichnet, 2014 waren es 1440. Das Klinikum Itzehoe liegt damit landesweit auf Platz drei der Geburtskliniken hinter dem Städtischen Krankenhaus Kiel und dem Diakonissenkrankenhaus Flensburg.

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26 Babys waren Frühgeborene mit einem Gewicht von unter 1500 Gramm. In Relation zur Gesamtmenge der Geburten sei das eine relativ niedrige Rate, sagt Dr. Uwe Heilenkötter, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. „Das liegt daran, dass es unser Bestreben ist, die Frühgeburt möglichst lange zurück zu halten, was uns sehr erfolgreich gelingt.“ Doch auch die Babys, die zu früh geboren werden, sind in besten Händen: Als Perinatalzentrum Level 1 verfügt das Klinikum über die höchste Versorgungsstufe für Früh- und Neugeborene. Die Mitgliedschaft im Deutschen Neonatal-Netzwerk (GNN) sorgt für ständigen Informationsaustausch und sichert die Behandlung nach neuesten Erkenntnissen.

Dass sich Eltern weit über den Kreis Steinburg hinaus für das Klinikum Itzehoe als Geburtsklinik entscheiden, liege auch am familienfreundlichen Konzept des Hauses, weiß Dr. Georg Hillebrand, Chefarzt der Kinderklinik. Das Klinikum Itzehoe ist von der Weltgesundheitsorganisation WHO als babyfreundliche Geburtsklinik ausgewiesen und setzt konsequent auf die frühe familiäre Bindung. So verfügt die Wochenstation über 18 Familienzimmer und das Rooming-In für Frühchen ermöglicht es, dass Babys selbst in der Phase der Intensivbehandlung rund um die Uhr bei ihren Müttern sein können. Wenn der Klinik-Aufenthalt länger dauert, können Angehörige auch im Familien-Apartment wohnen.

Die beliebtesten Vornamen in der Region waren Ben und Mia. Als Zweitname entschieden sich die Steinburger bei den Mädchen mit Abstand am häufigsten für Sophie.
Illustration: M. Jahr
Die beliebtesten Vornamen in der Region waren Ben und Mia. Als Zweitname entschieden sich die Steinburger bei den Mädchen mit Abstand am häufigsten für Sophie.

Die Betreuung beginnt dabei schon lange vor der Geburt. Durch regelmäßige Info-Abende in Itzehoe und in der Hebammenpraxis in Elmshorn erhalten werdende Eltern erste Einblicke. In Verbindung mit dem MVZ Steinburg bietet das Klinikum Itzehoe auch eine Rundum-Betreuung bei der vorgeburtlichen Diagnostik und der Begleitung von Risiko-Schwangerschaften. Vor kurzem sei dabei ein weiterer wichtiger Baustein dazu gekommen, freut sich Dr. Uwe Heilenkötter mit Blick auf Gestationsdiabetes (Schwangerschaftsdiabetes) als „steigendes Problem“: Dr. Dorothee Staiger, Oberärztin in der Medizinischen Klinik, hat im MVZ Steinburg eine Diabetologische Praxis eröffnet, so dass betroffene Patientinnen eine Anlaufstelle in direkter Nachbarschaft zum Klinikum finden.

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