Brunsbüttel : Jetzt geht es in die Stichwahl

Einer wird gewinnen: Martin Schmedtje (l.) und Dietrich Wienecke müssen sich noch einmal dem Wählervotum stellen.
Einer wird gewinnen: Martin Schmedtje (l.) und Dietrich Wienecke müssen sich noch einmal dem Wählervotum stellen.

In der Schleusenstadt wird ein Nachfolger für Stefan Mohrdieck gesucht. Im ersten Wahldurchgang am Sonntag bekommt kein Kandidat die klare Mehrheit.

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10. Juni 2018, 20:06 Uhr

Der Favorit bei der gestrigen Bürgermeisterwahl in der Schleusenstadt hieß – zumindest im Bürgersaal des Elbeforums – für Viele Martin Schmedtje: Der parteilose Verwaltungsfachmann setzte sich am Sonntag mit 1548 Stimmen (35,5, Prozent) knapp gegen den ebenfalls parteilosen Brunsbütteler Buchhändler Dietrich Wienecke durch (1485/34,1). Das wurde mit lautem Jubel kommentiert. Damit gehen beide am 24. Juni in die Stichwahl um die Nachfolge von Stefan Mohrdieck. Dann genügt sogar eine Stimme Mehrheit, um den Chefsessel im Brunsbütteler Rathaus zu besetzen. Michael Kunkowski (CDU) kam auf immerhin 27,7 Prozent, die beiden übrigen Kandidaten Peter Moog (parteilos) mit 1,8 und Peter Andresen (Graue Panther) mit 0.9 Prozent waren erwartungsgemäß abgeschlagen. 41 Prozent der wahlberechtigten 10 671 Brunsbütteler ab 16 Jahren hatten gewählt.

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