Auszeichnung : Jetzt darf sich Hohenaspe „Kerniges Dorf“ nennen

Bürgermeister Hans-Georg Wendrich (3. v. li) war mit einer kleinen Abordnung nach Berlin gereist, um auf der Grünen Woche den Preis entgegen zu nehmen.
Bürgermeister Hans-Georg Wendrich (3. v. li) war mit einer kleinen Abordnung nach Berlin gereist, um auf der Grünen Woche den Preis entgegen zu nehmen.

Schön, familienfreundlich, modern – Adjektive, die man mit Dörfern durchaus zusammenbringt. Hohenaspe darf sich jetzt „kerniges Dorf“ nennen.

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29. Januar 2016, 16:58 Uhr

Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Hohenaspe an einem Wettbewerb der ASG (Agrarsoziale Gewerkschaft) teilgenommen – und gewonnen. Ausgezeichnet wurde die Gemeinde in der Kategorie „Kernig im demografischen Wandel – große Dörfer“. Die Verleihung fand jetzt offiziell im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin statt. Gemeinsam mit dem Leitenden Verwaltungsbeamten Volker Tüxen und der stellvertretenden Bürgermeisterin Linda Schönwald nahm Bürgermeister Hans-Georg Wendrich den Preis in Höhe von 2000 Euro entgegen.

Mehr als 250 Dörfer bis 5000 Einwohnern aus ganz Deutschland hatten teilgenommen. Ausgezeichnet wurden in fünf Kategorien die Dörfer, die sich in der baulichen Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen und nachhaltig mit Gebäuden und Flächen umgehen. Für Hohenaspe urteilte die Jury: „Die kaum noch landwirtschaftlich geprägte Gemeinde plane bewusst den Übergang zu einem von Wohn- und Dienstleistungsfunktionen geprägten Ort.“

In der Vergangenheit waren zahlreiche Wohnbaugebiete geschaffen und bäuerliche Anwesen ausgesiedelt worden. 2009 gab Hohenaspe ein Ortsentwicklungskonzept in Auftrag, bei der Wohn- und Altersstrukturen analysiert wurden. Zudem finanzierte die Gemeinde im Jahr 2007 den Bau eines Senioren- und Dienstleistungszentrums im Kern.

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