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Jetzt auch offiziell: Schwalbennest-Neubau ist fertig

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

shz.de von
erstellt am 19.Nov.2015 | 00:32 Uhr

Die Kinder haben die neuen Räume schon erobert, gestern wurden sie auch ganz offiziell eingeweiht: Der Erweiterungsbau für die Kindertagesstätte „Schwalbennest“ ist nach Meinung aller Beteiligten und Akteure rundum gelungen. „Hier wurde exzellente Arbeit geleistet“, lobte Bürgermeister Walter Schulz. Tatsächlich: Die Termine wurden alle eingehalten, und auch bei dem gesteckten Kostenrahmen gab es eine Punktlandung. Lediglich eine kurze Verzögerung hatte es gegeben, weil das Baugelände noch nach Überbleibseln eines Bombenangriffs aus dem Jahr 1944 abgesucht werden musste.

Aktuell werden im „Schwalbennest“ von insgesamt 26 Mitarbeiterinnen 190 Kinder betreut. Der Neubau bleibt vor allem den ganz Kleinen vorbehalten. Dort sind eine Krippen- und eine Familiengruppe untergebracht. Vor acht Jahren, so erinnerte Schulz, habe es noch Kritik an den damaligen Plänen für das jetzige Hauptgebäude gegeben, weil es angeblich zu groß gewesen sei. Schon zwei Jahre später waren die Räume voll belegt. „Das zeigt, dass wir in der Vergangenheit vernünftige Entscheidungen getroffen haben.“

Als Glücksfall für die Stadt wertete Walter Schulz die Finanzierung für den inzwischen notwendig gewordenen Erweiterungsbau. Von den Gesamtkosten in Höhe von 950  000 Euro muss die Stadt 184  000 Euro aus eigener Tasche beisteuern. 330  000 Euro kommen von Land und Bund, knapp 36  000 Euro vom Kreis und weitere 400  000 Euro als Sonderbedarfszuweisung.

Bürgermeister Schulz lobte ausdrücklich die Arbeit des Bauamts in der Amtsverwaltung, der beteiligten Handwerker, des Heiligenstedtener Architekten Ralf Momsen und der Mitarbeiterinnen, die am Ende noch den Umzug von den Interimsräumen in der Alten Schule ins neue Domizil stemmen mussten. „Hier wird der Erziehungsauftrag in vorbildlicher Weise umgesetzt“, zeigte sich auch Amtsvorsteher Helmut Sievers von den neuen Räumlichkeiten und vom „Schwalbennest“ insgesamt beeindruckt. Die Kita ist auch Anlaufstelle für viele Kinder aus den Nachbargemeinden. Ralf Momsen, der bei dem Projekt auch als Generalplaner eingesetzt war, hob noch einmal hervor, dass man bei den Ausgaben voll im geplanten Rahmen geblieben sei. Bis zum Frühjahr sollen lediglich noch die Außenanlagen komplett überarbeitet werden. Im Mai will das „Schwalbennest“ dann nicht nur alle Eltern und Nachbarn, sondern die ganze Bevölkerung zu einem Tag der offenen Tür einladen.

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