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Norddeutsche Rundschau

18. Dezember 2017 | 08:17 Uhr

Jeden Tag 307 Besucher auf dem Eis

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Saison-Schluss am Wochenende: Positive Bilanz in der Brokdorfer Eissporthalle / Am Sonnabend geht es noch einmal um den EIS-Pokal

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erstellt am 19.Mär.2015 | 08:56 Uhr

Eislaufen, Eishockey, Eis-Disco, der Weihnachtsmann auf dem Eis, aber auch Schlittschuh-Unterricht und der Besuch der Hamburg Freezers – mit zahlreichen Angeboten wartete die aktuelle Saison 2014/15 im Elbe Ice Stadion (EIS) wieder einmal auf. Von Oktober 2014 bis März 2015 standen Aktionen und Veranstaltungen verschiedenster Art auf dem Programm. „Es war wieder eine erfolgreiche Saison“, sagte Eismeister Enrico Arndt. Obwohl sie noch bis Ende der Woche läuft, bedeute die Zahl von bislang insgesamt 47  330 Bewuchern (Stand Anfang März) einen guten Besuch, der in der Zielvorgabe liege. An 154 Öffnungs-Tagen hätten im Durchschnitt 307 Besucher pro Tag die Eisfläche betreten, bilanziert er.

Im Dezember herrschte Hochsaison. „Zu Weihnachten und zur Jahreswende wollen sich viele sportlich betätigen“, beobachtete der Eismeister.

Das machte sich auch in den Besucherzahlen bemerkbar. Lagen die Zahlen im Oktober noch bei 2731 Besuchern (an 15 Tagen) und im November bei 6948 (30 Tage), so schnellten sie dann im Dezember auf 11445 (30 Tage) und im Januar auf den Spitzenwert von 12205 (30 Tage) hoch.
„Leider ist das dann oft schon schnell wieder vorbei.“ So fielen sie dann im Februar wieder auf 11109 (28 Tage) auf rund 4000 im März (21 Tage) ab.

Die Angebote hatten überwiegend gute bis sehr gute Resonanz – mit einer Ausnahme. Das bei weitem am schlechtesten besuchte Event war die Ü30-Disco „Schlager on Ice“ Ende Januar mit nur einer Handvoll Gäste. „Wie wir damit umgehen, werden wir in der Vorbesprechung für die nächste Saison besprechen“, kündigte er an.

Der besucherstärkste Tag ohne eigene Veranstaltung war ein Sonntag im Dezember. Hier erschienen 1094 Besucher zum normalen Eislaufen. Der schwächste Tag ein Montag mit nur zwölf Besuchern. Vor allem die Events seien aber gut gelaufen. „Sie haben die erhofften Zahlen immer erreicht“, so Enrico Arndt.

Während es „Halloween on ice“ und Eisfußball nicht mehr gab, weil es nicht gut angenommen wurde, war die Eis-Disco mit bis zu 800 Besuchern weiterhin der Renner – wenn auch nur noch einmal im Monat. Der „Freezers Day“ mit der Eishockey-Bundesliga-Mannschaft der Hamburg Freezers war sehr gut besucht, beinahe überlaufen. „Sie kommen bestimmt noch einmal wieder, wir wollen sie gerne haben.“

Insgesamt hatten sie in der Halle nur wenige freie Termine, waren in der Saison gut ausgebucht. Auch die Eislaufschule zum Erlernen des Schlittschuhlaufens sei voll ausgebucht gewesen. „Jede Woche gab es Eislauftraining – acht Mal über zwei Monate“, so Enrico Arndt. Zwei Gruppen erlernten dies in jeweils einer Stunden Unterricht. „Die Nachfrage war da.“

Auch das Eishockeycamp mit den Jugendlichen wurde gut angenommen, ebenso die Eisstocktrophys, bei denen angemeldete Gruppen – meist Firmen mit ihrer Belegschaft, Vereine oder private Freundeskreise – sich im Eisstockschießen versuchten. „Es war mal voll, mal nur zur Hälfte ausgebucht, aber insgesamt zufriedenstellend.“

Nun hoffen die Eismeister noch auf guten Besuch beim letzten Event dieses Saison, dem Eispokal. Am Sonnabend, 21. März, stehen sich dann die Eishockey-Mannschaften, die im EIS trainieren, von 10 bis 18 Uhr, in einem Turnier gegenüber (Eintritt frei).

Bis zum 22. März einschließlich können die Eisfans nun noch am öffentlichen Eislaufen teilnehmen. Dann ist Sommerpause, die die Fans des nassen Elements im Freibad verbringen können. „Weiter geht es dann erst im Oktober – in alter, eiskalter Frische“, so Enrico Arndt.

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