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Sorgen : Jede vierte Kleingarten-Parzelle steht leer

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Der Lägerdorfer Verein hat Probleme – von 88 Parzellen sind 26 frei. Jetzt sollen Flüchtlinge gefragt werden.

shz.de von
erstellt am 14.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Nachwuchsprobleme, Schwierigkeiten bei der Besetzung der Gartenparzellen und finanzielle Belastungen – der Kleingartenverein Lägerdorf hat im Moment mit diversen Unannehmlichkeiten zu kämpfen.
Bei der Hauptversammlung in der Feuerwache machte der Vorsitzende Karl-Heinz Gülck auf das Hauptproblem aufmerksam: „Von 88 Parzellen sind 26 frei.“ Das bedeute auch eine finanzielle Mehrbelastung, weil auch die nicht besetzten Gärten bezahlt werden müssen.

Nun gibt es einen Vorschlag: Man will auf die derzeit 28 in Lägerdorf untergebrachten Flüchtlinge zugehen und fragen, ob sie Interesse an einem Kleingarten haben. Und es gibt noch andere Ideen: „Wir könnten auf zwei Gärten einen Hundeplatz einrichten oder eine Streuobstwiese anlegen“, so der Vorsitzende.

Im vergangenen Jahr hatte die Anlage am Kreiswettbewerb teilgenommen – und „dabei schlecht abgeschnitten“, bedauerte der Vorsitzende. „Wir haben nur den 7. Platz belegt.“ 2016 soll es besser werden, und dafür müssten sie die Anlage wieder auf Vordermann gebracht werden. „Jeder Einzelne ist gefordert.“

Der Vorsitzende bat eindringlich darum, Gärten und Wege sowie Lauben in einen ordentlichen Zustand zu versetzen oder zu halten, damit sich niemand ärgert und es keinen Streit gibt. Wer Vorschläge oder Wünsche habe, könne damit zum Vorstand kommen. „Wir werden darüber sprechen. Auch bei Schwierigkeiten mit der Pachtzahlung werden wir gemeinsam einen Weg finden.“

 

>Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft: 40 Jahre: Henning von Aspern; 20 Jahre: Hans Gosau.

>Wahlen: Kassenwartin (für 3 Jahre): Angelika Gerhardt; Kassenprüfer: Jens Kloppenburg (Wiederwahl); Festausschuss: Anne Meyer, Martin Simon; Obleute: Martin Simonsen, Martin Büssow.

 

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