Musik in Glückstadt : Jazz-Nacht an sieben Orten

Freuen sich auf viele Gäste bei (von links): Nicolo Kramer, Cathrin Prinz und Heidi Kwetkus von der Sparkasse sowie Dr. Rüdiger Fock.
Freuen sich auf viele Gäste bei (von links): Nicolo Kramer, Cathrin Prinz und Heidi Kwetkus von der Sparkasse sowie Dr. Rüdiger Fock.

Zum vierten Mal findet am 16. Mai die große Nacht des Jazz in Glückstadt statt.

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07. Mai 2015, 17:09 Uhr

Zum vierten Mal laden Dr. Rüdiger Fock und Nicolo Kramer vom Verein Jazz in Glückstadt zur großen Nacht des Jazz ein. An acht verschiedenen Veranstaltungsstätten werden am Sonnabend, 16. Mai, die Liebhaber der Jazzmusik voll auf ihre Kosten kommen.

„Die Lokalitäten sind in diesem Jahr wie Perlen an einer Kette aufgereiht“, freut sich Rüdiger Fock. Fünf Konzerte finden rund um den Marktplatz statt, zweimal geht es an den Fleth. Die teilnehmenden Formationen sind wieder hochrangig und versprechen ganz besondere Auftritte.

Swinging Ballroom Six, eine neue Band um den gebürtigen Glückstädter Markus Voigt, spielen den kraftvollen Jazz der 30er und 40er Jahre ab 20.30 Uhr im Ratskeller.

„Musik for the kitchen“ werden von den Veranstaltern mit besonderer Spannung erwartet. Die Musik ist gespickt mit Witz und Ironie und immer ganz nah am Publikum. Ab 19 Uhr spielen die Preisträger des Pinneberger Summer Jazz Festivals 2014 im Detlefsenmuseum.

Ab 20 Uhr gibt es im Restaurant „Anno 1617“ Swing, Blues und Boogie-Woogie mit Harlem Jump, der Formation, in der auch Organisator Nicolo Kramer als Sänger mitwirkt. „Das ist treibende Musik, die sofort in die Beine geht.“

Besonders freut er sich auch auf den Auftritt von Kathrin Hinneburg und Norbert Kujus ab 19.30 Uhr im Café der Bücherstube am Fleth. Norbert Kujus ist klassisch ausgebildeter Gitarrist, sein Stil geprägt von den großen Protagonisten der Jazz-Gitarre. Jazz-Sängerin Kathrin Hinneburg ist schon seit ihrer Jugend in der Norddeutschen Jazzszene unterwegs, mehrfach als Gesangssolistin ausgezeichnet und seit vielen Jahren gemeinsam mit Norbert Kujus unterwegs. „Jazz ist, was wir daraus machen“, sagen die beiden. Sie wollen das Publikum mit neuen Improvisationen auch altbekannter Nummern überraschen

Nach ihrem Auftritt bei der ersten Nacht des Jazz in Glückstadt 2012 ist in diesem Jahr auch die Hamburger Band TP-Special wieder dabei. „Diese vier Musiker können ihre Herkunft aus dem Rock´n Roll nicht verleugnen“, sagt Rüdiger Fock. Ab 20 Uhr können sich die Besucher davon im Restaurant „Ricci´s“ überzeugen.

Und auch der Glückstädter Reinhold Witt ist wieder mit einigen Freunden dabei. In diesem Jahr hat der Jazzbassist Jens „Cenny“ Kessler am Piano dabei, Peter Werner am Schlagzeug, Michael Weiss an Trompete und Ventilposaune und mit Gesang, Uwe Dryssen an der Klarinette, Matthias Constabel an der Posaune und mit Gesang sowie Gregor Wilzek am Saxophon. Ab 19.30 Uhr sind „Reinhold Witt und Freunde“ im Restaurant „Kleinen Heinrich“ zu hören.

Die Bigband der Musikschule tritt ebenfalls auf. „Wir sind sehr froh, dass die Musikschule sich mit ihrer Big Band immer an der Veranstaltung beteiligt. Wir sind jedes Jahr wieder beeindruckt von der Spielfreude der zum Teil noch sehr jungen Musiker“, sagt Nicolo Kramer. Die Bigband wird die Jazznacht um 19 Uhr im Wasmer Palais eröffnen.

Für alle Veranstaltungen gibt es ein gemeinsames Ticket, das zum Preis von 14 Euro, Jugendliche ab 12 bis 17 Jahren zahlen zwölf Euro, an den Vorverkaufsstellen Touristinformation, Bücherstube am Fleth und Ratskeller bereits erhältlich sind. Restkarten werden an der Abendkasse an den jeweiligen Veranstaltungsstätten verkauft.

Wie in den Vorjahren schon suchen die Veranstalter auch in diesem Jahr noch wieder einige Helfer, die an der Einlasskontrolle und an den Abendkassen mithelfen möchten. Als kleine Entschädigung gibt es jeweils zwei Tickets für die Nacht des Jazz. Interessierte können sich per Mail an info.jazzinglueckstadt@t-online.de wenden.

Alle im Vorweg durch die Planung und Organisation entstehenden Kosten sind auch in diesem Jahr wieder durch das Sponsoring der Sparkasse Westholstein abgedeckt. Die Einnahmen aus den Ticketverkäufen können so komplett an die auftretenden Künstler weitergegeben werden.

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