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Norddeutsche Rundschau

24. November 2017 | 08:45 Uhr

Handball : Janke-Team hat alles in eigener Hand

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Nach dem 23:21 gegen die HG OKT ist der Oberliga-Klassenverbleib für die Herzhorner Handball-Frauen immer noch möglich.

von
erstellt am 01.Mai.2017 | 13:54 Uhr

Spannender geht es nicht. Am vorletzten Oberliga-Spieltag wahren die Handballerinnen des MTV Herzhorn ihre Chancen auf den Klassenerhalt. Sie bezwangen in einer spannenden Partie die HG OKT II mit 23:21 (14:9). Nun haben sie es am letzten Spieltag selbst in der Hand, das angestrebte Ziel zu erreichen, denn die Wilhelmsburgerinnen unterlagen beim TSV Altenholz klar mit 11:24.

Im direkten Vergleich beider Teams liegen die Herzhornerinnen vor Wilhelmsburg, und nun muss „nur“ noch ein Sieg am nächsten Wochenende beim Vorletzten VfL Bad Schwartau geschafft werden, und eine Saison mit vielen Hochs und Tiefs wäre doch noch erfolgreich zu Ende gebracht worden.

Die Blau-Gelben boten in dieser Partie eine starke geschlossene Mannschaftsleistung, aus der Maike Langenberg und Yana Hesse herausragten. So konnte der Ausfall von Carina Lipp, die sich vergangene Woche einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, kompensiert werden.

Die Gastgeberinnen begannen sehr stark. Sie spielten eine hervorragende Deckung, in der Eike Jankowski und Svenja Mevert einen sicheren Rückhalt boten. Immer wieder kamen sie über den Gegenstoß oder die zweite Welle zu schnellen und einfachen Toren und führten in der 12. Minute verdient mit 9:4. Mussten sie wirklich einmal aus dem stehenden Angriff agieren, zog Maike Langenberg geschickt die Fäden und war zudem selbst torgefährlich. Die deutliche Überlegenheit seiner Frauen nutzte Trainer Michael Janke, um viel zu wechseln, und dies bot den Owschlag die Gelegenheit, noch wieder heranzukommen. Sie verkürzten zwar, lagen zur Pause jedoch immer noch mit 9:14 hinten.

Nach dem Seitenwechsel begann das Spiel der Blau-Gelben dann ein wenig zu bröckeln. Nach wie vor stand die Abwehr sicher, doch im Angriff schlichen sich zu viele technische Fehler ein. Besonders lange Pässe fanden zu selten die eigenen Mitspielerinnen, und so wurde es überraschend doch noch eng.

In der 50. Minute glich OKT aus, und man musste um die Janke-Schützlinge fürchten. In einer Auszeit schwor Janke sein Team noch einmal ein, und dies zeigte Wirkung. Sie verloren nicht die Köpfe, spielten im Angriff wieder mit mehr Überlegung, und in dieser Phase wuchs Yana Hesse förmlich über sich hinaus. „Sie hat uns im Spiel gehalten und war letztlich Garant für unseren Sieg“, so Janke.

Dennoch entwickelte sich eine ganz enge Schlussphase in dieser Partie. Die Gegnerinnen ließen sich nicht abschütteln, und erst das 22:19 durch Yana Hesse in der 58. Minute sorgte für Erlösung. Zwar kamen die Gäste 30 Sekunden vor dem Abpfiff noch auf 21:22 heran, doch wiederum war es Yana Hesse, die mit dem 23:21 alles klar machte.

Nun geht es darum, nächste Woche die Auswärtsschwäche abzulegen und in Schwartau die Punkte zu kassieren.

MTV Herzhorn: Eike Jankowski, Svenja Mevert – Annkristin Schmidt, Yana Hesse 8, Elina Hesse 2, Maike Langenberg 7, Simona Martin, Anja Stoldt, Joele Riedeberger, Mareike Hoffmann 1, Janna Wilcke, Sarah Winkowski 1, Lina Hinze 4, Verena Wagner.

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