Vergnügen in Wilster : Jahrmarkt mit „Kuddel, der Hai“

Neue Attraktion wird eine kleine Achterbahn sein, deren Wagen einem Hai gleichen.
Neue Attraktion wird eine kleine Achterbahn sein, deren Wagen einem Hai gleichen.

Auf dem Wilsteraner Volksfest vom 13. bis 17. Juli wird es Bewährtes und Neuheiten geben.

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12. Mai 2018, 05:05 Uhr

„Der Wilster Jahrmarkt hat einen guten Ruf“, sagt Wolfgang Lange vom Schaustellerverband Neumünster. Gemeinsam mit seinem Kollegen Thomas Schaar war er nach Wilster gekommen, um die Planungen für das Volksfest in der Marschenstadt mit Bürgermeister Walter Schulz, Marktmeister Lars Bleker und Birgit Mahlstedt, Jahrmarkstsachbearbeiterin beim Amt Wilstermarsch, zu besprechen.

„Wir sind schon ziemlich weit vorangekommen,“ freute sich Bürgermeister Schulz und unterstrich das gute Miteinander, wodurch ein vernünftiges Jahrmarktsfest auf die Beine gestellt werde. „Wenn die Attraktivität da ist, kommen die Menschen auch.“ Und dafür hat sich der Jahrmarktsausschuss mit kreativen Ideen stark gemacht. Dazu hob Marktmeister Lars Bleker noch einmal den engen Kontakt mit den Schaustellern hervor. 81 Bewerbungen seien eingegangen – 51 Zusagen machten die Wilsteraner, mehr gibt der Platz nicht her. Etwa 80 Prozent Bewährtes, rund 20 Prozent Neues – das wecke die Neugier des Publikums. So gibt es bei den Karussells ganz neu in Wilster „Kuddel, der Hai“, eine kleine Achterbahn. Hinzu kommen nostalgischer Kettenflieger, Jumper, Break-Dancer, Autoscooter und Troika sowie das Flower-Power, ein „Laufgeschäft“, das viel Spaß verspricht, und Kinderkarussells, unter anderem der Rallye-Truck. Hinzu kommen Spiel- und Imbissbuden mit bunter Angebotsvielfalt.

Vielfältig wird wieder das Rahmenprogramm sein. Und so wird die Jahrmarktseröffnung ganz traditionell erfolgen: Mit dem Gäste-Empfang und dem anschließenden Einläuten auf der Rathaustreppe, den bunten Luftballons und dem Bonbonregen. „Wir haben dafür immer wieder Sponsoren gefunden“, so Schulz. Er hatte sich nach Kritik aus den Reihen der Selbstverwaltung auf verschiedenen Jahrmärkten umgesehen und deren Eröffnungen begutachtet. Nichts überzeugte so wie die eigene etablierte Zeremonie, an die der erste Rundgang über den Jahrmarkt anknüpft. Ein Volksfest, dem auch die terminliche Verschiebung gut getan hat, wie Schulz bekräftigt. „Ich habe dafür viel Kritik einstecken müssen – von allen Seiten.“ Große Konkurrenzveranstaltungen im Kreis Steinburg rund um das erste Augustwochenende waren Anlass, den Jahrmarkt in den Juli vorzuverlegen. Ergebnis: „Der Jahrmarkt ist besser geworden.“ Das hätten auch die Kritiker zugeben müssen.

In diesem Jahr findet das Einläuten am Freitag, 13. Juli, um 16 Uhr statt. Täglich ab 14 Uhr drehen sich die Karussells, bis Dienstag, 17. Juli, 20 Uhr. Dazu gibt es Bühnenprogramm ab 16 Uhr im Trichtergarten, und das Feuerwerk als Höhepunkt des Festes wird wie gewohnt am Jahrmarktsmontag stattfinden. Auch der Familientag, der Seniorennachmittag und das Zeitungsrätsel wird es geben. Alle Beteiligten lobten zudem die gute Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und DRK.

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