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Norddeutsche Rundschau

24. August 2017 | 00:02 Uhr

Jahrmarkt – mehr als 90 Bewerbungen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Marktmeister Manfred Moltzau: Trotz vorverlegten Termins vom August in den Juli keine Probleme, Schausteller zu bekommen

„Es wird in diesem Jahr viel frisches Blut unter den Beschickern des Wilster-Jahrmarktes geben“, gab Marktmeister Manfred Moltzau gegenüber dem Sozialausschuss bekannt. Eine Information mit der zu rechnen war, nachdem der Schaustellerverband Westküste im Dezember des vergangenen Jahres massive Kritik an der Vorverlegung der Traditionsveranstaltung vom ersten Augustwochenende auf Mitte Juli geübt hatte. Viele Schausteller, die zum Teil mit ihren Familienunternehmen schon seit Jahrzehnten auf dem Jahrmarkt in der Marschenstadt standen, prognostizierten gar das Aus des Jahrmarktes, da sie keine Möglichkeit sahen, an der Veranstaltung teilzunehmen, die nun vom 17. bis 21. Juli stattfinden wird. Doch dank intensiver Gespräche des Marktmeisters mit unzähligen Schaustellern, darunter Unternehmen, die Wilster bislang noch nicht besucht haben, liegt die Zahl der Bewerbungen auf dem gleichen Niveau wie in den Vorjahren. Neben 18 Fahrgeschäften, zehn Kinderfahrgeschäften und fünf Belustigungsgeschäften sind es insbesondere Verkaufsgeschäfte, die den Löwenanteil der über 90 Bewerbungen ausmachen.

Nach dem Wunsch der Arbeitsgruppe für den Jahrmarkt und des Sozialausschusses soll die Fläche am Markt in diesem Jahr wieder komplett bebaut werden. Aufgrund baulicher Veränderungen im Bereich des Eiscafés Rialto und der Bäckerei Balzer sei ein Aufbau wie in den Jahren zuvor nicht umsetzbar. Manfred Moltzau sicherte dem Sozialausschuss jedoch zu, seine Anstrengungen, geeignete Fahrgeschäfte oder andersartige Beschicker zu finden, die nicht mit der Livemusik auf der Bühne des Fördervereins Historische Rathäuser kollidieren, auszuweiten.

Überlegt wurde unter anderem, Wilsteraner Vereine und Verbände für die Gestaltung des Marktbereiches zu gewinnen. „Leider wurde das Anschreiben von vielen Vereinen falsch verstanden. Sie waren der Meinung, sie müssten an allen fünf Tagen ein Programm liefern“, teilte CDU-Fraktionschef Mark Dethlefs mit und regte an, den Kontakt zu den Vereinen und Verbänden nochmals zu suchen.

Im Bereich des Colosseumsplatzes wird ein 30 Meter langes und 20 Meter breites Festzelt aufgebaut. Von Michael Mehrens und Ralf Maron organisiert und betrieben, wird es dort ein buntes Unterhaltungsprogramm geben. Mit Live-Musik von den Wacken Firefighters bis hin zu der stimmungsvollen Schlager-Gesangsformation Klaus und Klaus sowie Musik vom Plattenteller sollen die Gäste begeistert werden. Zudem findet in dem Zelt am 18. Juli die Siegerehrung der Wilster Aurallye statt.

Nachdem im vergangenen Jahr das Lazarettregiment 11 in Seeth und damit die Bundeswehr-Patenschaft der Stadt Wilster aufgelöst wurde, fehlen in diesem Jahr Hilfskräfte, die den Transport der Senioren in die Veranda des Colosseums übernehmen. „Wir möchten den Seniorennachmittag in gewohnter Form stattfinden lassen und suchen daher noch nach freiwilligen Helfern“, gab Bürgermeister Walter Schulz bekannt.

Nachdem die Arbeitsgruppe Jahrmarkt bislang gute Arbeit geleistet und Erfolg versprechende Lösungen entwickelt habe, sprach sich der Sozialausschuss einstimmig dafür aus, dass die Arbeitsgruppe noch bis zum Veranstaltungsende aktiv sein soll. Sie wurde darüber hinaus damit beauftragt, den Verlauf des Jahrmarktes am Ende zu analysieren und die Auswertung anschließend dem Sozialausschuss vorzutragen.  






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erstellt am 25.Feb.2015 | 16:49 Uhr

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