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Norddeutsche Rundschau

12. Dezember 2017 | 06:17 Uhr

Jäger suchen neuen Kreisvorsitzenden

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Am 17. April ist Kreisversammlung in Wilster / Hegering 7 zieht Jahresbilanz und legt Streckenbericht vor

shz.de von
erstellt am 11.Mär.2015 | 18:09 Uhr

Auf der Jahresversammlung der Kreisjägerschaft Steinburg am 17. April im Colosseum Wilster will sich der bisherige Kreisvorsitzende und Kreisjägermeister Matthias Sagebiel aus Poyenberg nicht wieder zur Wahl stellen. Das kündigte er auf der Versammlung des Hegerings 7 im Landgasthaus „Zum Dückerstieg“ an. „Wir sind verschärft auf der Suche nach einem Nachfolger“, sagte Sagebiel. In Wilster soll am 17. April der gesamte Kreisvorstand neu gewählt werden.

Dagegen standen auf der Hegeringsversammlung der Wilstermarsch keine Wahlen an. Im Vordergrund standen der Streckenbericht des Hegeringleiters Delf Bolten sowie die Gehörnkritik durch den Kreisjägermeister, dem 50 Gehörne von den in der Wilstermarsch zur Strecke gebrachten Rehböcken präsentiert wurden. Insgesamt bewertete Hegeringleiter Delf Bolten das Jagdjahr 2014/15 als „relativ ruhig“. Probleme gebe es allerdings mit dem Schießstand in Kaaks, dessen Kugelstand aufgrund behördlicher Auflagen komplett geschlossen sei, während der Schrotschießstand wenigstens noch sporadisch geöffnet sei. Bolten sprach von „bauseitigen Nachbesserungen“, die erfüllt werden müssten, bevor der Stand wieder betrieben werden könne.

Auch Matthias Sagebiel unterstrich: „Wir brauchen den Schießstand in Kaaks:“ Gegenwärtig seien ein Schallschutzgutachten und der Baugenehmigungsantrag in Arbeit, um Maßnahmen zur Ertüchtigung des Schießstandes in Angriff nehmen zu können. 14 neue, überwiegend junge Jagdscheinbewerber müssten in ihrer Schießausbildung bereits auf den Schießstand in Heide ausweichen. Neben dem Kreisjägermeister konnte Delf Bolten auch den Schriftführer und den Kassenwart des Kreisvorstandes, Kurt Kunkelmoor aus Heiligenstedtenerkamp und Frank Jordan aus Oelixdorf, begrüßen. Referent des Abends war Gunnar Petrikat vom Munitionshersteller Ruag Ammotec in Fürth. Er informierte über „Bleifreie Büchsenmunition“, deren Verwendung ab 1. April eine gesetzliche Verpflichtung für die Jäger ist.

Den positiven Kassenbericht legte Kassenwart Ernst-Otto Prüß vor. Nach der Entlastung des Vorstandes wurde Svenja Holm zur neuen Revisorin gewählt. Ute Lange-Friedrichs berichtete über die Öffentlichkeitsarbeit mit Projekten an den Grundschulen der Wilstermarsch und einer betreuten Projektgruppe an der Schule in St. Margarethen. Schießwart Thies Lindemann konnte noch keine verbindlichen Daten für die Schießen des Hegerings bekannt geben. Lose eingeplant sei das interne Hegeringsschießen am 26. September von 14 bis 16.30 Uhr in Kaaks. Die Hundearbeit im Hegering war ein Thema für Thorsten Holler, während Delf Bolten als Bläserobmann die nächste Hubertusmesse für den 8. November in Horst ankündigte. Neue Bläser seien herzlich eingeladen, an den Übungsabenden immer mittwochs in der Wolfgang-Ratke-Schule Wilster teilzunehmen.

Zum Abschluss berichtete der Hegeringleiter über einen ungewöhnlichen Fund toter Tiere. An der Zufahrt zum Störsperrwerk waren am selben Morgen die erst kurz zuvor getöteten Tiere entdeckt und der Polizei gemeldet worden. Dabei, so Bolten, handelte es sich um einen Sperber, einen Falken, zwei Bussarde, einen Papagei und einen Marder. „Wie sie dahin gekommen sind, ist mir schleierhaft“, wusste der Hegeringleiter keine Antwort.

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