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Nähprojekt : Jacke und Büx für einen guten Zweck

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Tanja Peter und Wiebke Tischler lassen die Nähmaschinen rattern – große Hilfsbereitschaft für soziales Projekt.

Bunte Mützen, gemütliche Büxen, wärmende Schals – Nähexpertin Tanja Peter von „Krabbelkäferchen“ fertigt kuschelige Sachen für die Lütten. Bislang vermittelte die Fachfrau das Wissen darüber an der Volkshochschule. Jetzt kam sich auf die Idee, zusammen mit Männern und Frauen und Kindern aus allen Nationen zu nähen.

„Wir nähen für und mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien“ lautet die Veranstaltung, die Tanja Peter gemeinsam mit Wiebke Tischler, Gleichstellungsbeauftragte des Amtes Kellinghusen, organisiert. Rattern sollen die mitgebrachten Nähmaschinen am Freitag, 25. September, von 14 bis 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus/Jugendkulturhaus „Die Bude“ in der Schulstraße 4. Kommen können alle, die Lust an der Arbeit mit Nadel und Faden haben. „Wir freuen uns natürlich auch über eine Beteiligung von Flüchtlingen“, betont Wiebke Tischler.

Wer nicht nähen mag, kann beim Zuschneiden und bei der Kinderbetreuung helfen oder einfach zum Klönen dazukommen. „Die Resonanz ist echt irre“, berichtet Tanja Peter über eine große Bereitschaft, das Projekt zu unterstützen. Hocherfreut sind die Veranstalterinnen über grünes Licht von den regionalen Schnittmusterherstellern „Klimperklein“, „LeniPepunkt“ sowie „Elberbsen“ für die Verwendung geschützter Muster. „Spontan erklärten sich auch einige Großhändler sowie der örtliche Raumausstatter Bernd Lindemann bereit, Garne und Stoffe beizusteuern“, erklärt Tanja Peter. Ein Dankeschön richtet sie außerdem an großzügige Freunde und Bekannte. Weitere Stoffspenden, am liebsten Jersey- und Baumwollmaterial, können am Veranstaltungstag mitgebracht werden. „Als zusätzlicher Kooperationspartner leiht uns die städtische Volkshochschule einige Nähmaschinen aus“, ergänzt Wiebke Tischler. Jetzt freuen sich die Frauen auf ein volles Haus. Um den Nachwuchs kümmert sich während des Nähens das „Buden“-Team. „Mützen, Schals und Hosen, die am Veranstaltungstag nicht weggehen, werden dem Verein ‚Von Hand zu Hand‘ gespendet“, sagt Wiebke Tischler. Willkommen sind auch weitere Kleiderspenden. „Diese sind alle für den Verein bestimmt, der es dann an Bedürftige, egal welcher Nationalität, ausgibt.“

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