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Erfolgreiches Jahr : Itzehoer Versicherungen: Elf Prozent Wachstum

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Itzehoer Versicherungen melden sehr erfolgreiches Jahr 2013. Und in diesem Jahr soll es so weitergehen. Die Beiträge stiegen auf fast 357 Millionen Euro. Erwirtschaftet wurde ein Überschuss in Höhe von 8,1 Millionen Euro.

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erstellt am 08.Apr.2014 | 05:00 Uhr

Itzehoe | 3,2 Prozent. Das war im vergangenen Jahr das durchschnittliche Wachstum der deutschen Versicherungswirtschaft. Elf Prozent – das ist der Wert der Itzehoer Versicherungen. Die Beiträge stiegen auf fast 357 Millionen Euro. Eine von vielen positiven Nachrichten, die Vorstandsvorsitzender Wolfgang Bitter gestern überbrachte, als er mit seinen Kollegen Frank Diegel, Uwe Ludka und Frank Thomsen die Bilanz für 2013 vorstellte: „Insgesamt ein sehr erfreuliches Jahr für die Itzehoer Versicherungen.“

Erwirtschaftet wurde ein Überschuss in Höhe von 8,1 Millionen Euro, der nach Angaben Bitters vollständig ins Eigenkapital fließt und dieses auf 147,5 Millionen Euro erhöht. Die Bilanzsumme liegt inzwischen bei 1,114 Milliarden Euro, fast eine Verdoppelung gegenüber dem Jahr 2003. Besonders interessant für Kommunen und das Land: Das Unternehmen zahlte 7,2 Millionen Euro Steuern.

Die Zahl der in den verschiedenen Zweigen versicherten Wagnisse durchbrach eine Schallmauer und liegt jetzt bei 2,1 Millionen. Haupttreiber war auch im vergangenen Jahr die Kraftfahrzeug-Sparte mit einem Zuwachs auf mehr als 700 000 Verträge. Bei den Lebensversicherungen betrug das Plus fast sechs Prozent. Mit den heute garantierten 1,75 Prozent Zinsen stehe die Itzehoer auf dem Finanzmarkt gut da, sagte Bitter. Es gebe auch keine Probleme, die in älteren Verträgen vier Prozent einzuhalten. Als eine Grundlage des Erfolgs sieht der Vorstandschef die Organisation als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit: Wer Kunde ist, ist Mitglied. „Die Itzehoer hebt sich gewaltig ab von den meisten anderen Gesellschaften.“

Ein Negativrekord im vergangenen Jahr bereitete keine Schwierigkeiten: Sturm und Hagel verursachten Gesamtschäden in Höhe von 40 Millionen Euro, allein 23,9 Millionen davon entfielen auf Sturm „Christian“ mit mehr als 10 000 Schäden. Auf die Bilanz hatte dies dank Rückstellungen und Rückversicherungen kaum Einfluss, Bitter sah sogar einen Vorteil: „Da kann man zeigen, wozu Versicherungen in der Lage sind.“ Mit weit mehr als 400 Vertrauensleuten im Norden hätten die Meldungen schnell abgearbeitet werden können. Die Zuverlässigkeit spreche sich herum, es gebe immer mehr Anfragen aus ganz Deutschland. Diese deckt das Unternehmen über Makler ab sowie über den Direktvertrieb mit der Tochter AdmiralDirekt.de. In Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern soll das Netz der Vertrauensleute laut Vorstand Frank Thomsen weiter ausgebaut werden.

Gewachsen ist auch die Zahl der Angestellten: um 24 auf 623 zum Ende des Jahres 2013, rund 400 davon in Itzehoe. Der laufende Neubau mit Schulungsräumen und Büros für 30 Mitarbeiter soll Anfang 2015 fertig sein, bis zum Ende des Jahrzehnts soll mit einem weiteren Gebäude die Bürofläche verdoppelt werden.

Denn das Unternehmen wächst weiter: Für dieses Jahr wird mit einem Gewinn von zehn Millionen Euro gerechnet und mit einem Beitragsplus von fünf bis sieben Prozent auf mehr als 374 Millionen Euro. Erkennbar sei das schon – denn viele wurden bereits fällig.

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