zur Navigation springen

Empfang : Itzehoer Neubürger fühlen sich wohl

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Neubürger-Empfang zum Abschluss der Interkulturellen Woche. Neu-Itzehoer wissen Vorzüge der Stadt zu schätzen.

Die Stadt hat nicht nur eine lange Geschichte, sondern Itzehoe hat auch in der heutigen Zeit viel zu bieten. Das betonten Bürgervorsteher Heinz Köhnke und Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen gestern beim Neubürger-Empfang. „Der erste, der in einem barrierefreien Historischen Rathaus stattfindet“, freute sich Köhnke. Und der neue Aufzug wurde bereits eifrig genutzt – schließlich gehören zu den Neubürgern auch die neugeborenen Itzehoer, deren Eltern den Kinderwagen nun nicht mehr die Treppen zum Ständesaal hinauf schleppen müssen.

Der Empfang war zugleich Abschluss der ersten Interkulturellen Woche in Itzehoe. Man sei auf einem guten Weg, zueinander zu finden und sich gegenseitig zu akzeptieren, freute sich Koeppen. „Wir wollen eine tolerante und offene Gesellschaft werden.“ Doch egal, aus welchem Land Menschen nach Itzehoe kommen – das Wichtigste für sie sei Arbeit. Deshalb bemühe sich die Stadt, Arbeitsplätze zu erhalten und neue zu schaffen. So sei Itzehoe inzwischen der Technologie-Standort an der Westküste. Auch in der Innenstadt habe man vieles geschafft. Mit seiner reichen Kulturlandschaft und als Sportstadt müsse sich Itzehoe nicht verstecken. Jeder könne einen Kindergarten- oder Krippenplatz finden, es gebe gute Schulen. „Wir haben einiges zu bieten, auch eine schöne Landschaft“, betonte Koeppen.

Das findet auch Christina Schneider, die aus Hannover nach Itzehoe gezogen ist. „Wir haben hier ein Haus gefunden und wollen unseren Lebensabend hier genießen“, sagte die 59-Jährige. In Itzehoe gefalle es ihr sehr gut. „Die Umgebung ist auch sehr schön – und die Nähe zu Nord- und Ostsee.“

Mark und Anna Baust genießen diese Vorzüge schon seit vier Jahren. Er lebte in Heidelberg, seine aus Armenien stammende Frau studierte in Karlsruhe, bevor sie nach Itzehoe zogen. „Es ist ein guter Kompromiss: Ich arbeite in Brunsbüttel, meine Frau studiert in Hamburg“, erklärte Mark Baust. Im März wurde Tochter Elena geboren. Für Familien sei die Stadt ideal.

Davon wird sich auch Pia Burwitz noch überzeugen können. Sie war mit ihren drei Wochen die jüngste Teilnehmerin. Aus Greifswald und Rostock sind ihre Eltern Kristin und Paul vor acht Jahren nach Itzehoe gekommen – der Arbeit wegen. „Wir haben uns gut eingelebt.“

Eine „sehr schöne Stadt mit freundlichen Leuten und einem schönen Schwimmbad“ sei Itzehoe, findet auch Agata aus Polen. Sie war mit vielen Mitstreitern aus dem Integrationskurs von Ingeborg Bruhn-Güntner an der Volkshochschule dabei – zwölf verschiedene Nationen gehören dazu.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 06.Okt.2014 | 05:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen