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Norddeutsche Rundschau

20. August 2017 | 02:29 Uhr

Itzehoer Deutschrock mit eigenem Stil

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Kaum gegründet, folgte nun schon der erste Auftritt auf ihrer „Hausbühne“: In der „Lauschbar“ stellte die Itzehoer Band „Mhowl“ (gesprochen „Maul“) sich selbst und ihre erste CD „Leben“ vor. Etwa 70 Besucher waren begeistert. Alessio Pascalichio (Gitarre), Hove Steen (Schlagzeug), Frank Jürgensen (Gitarre), Dieter Böswetter (Bass) und Stefan Petersen (Gesang) sind Musiker mit viel Bühnen-Erfahrung. Und das merkte man ihrem Auftreten auch an. Souverän lenkten sie die Stimmung der Zuhörer mal in die ruhige, mal in die heftig aufwühlende Richtung.

In den zwölf Titeln ihrer CD mit Texten von Bandgründer und Frontmann Stefan Petersen boten sie besten Geradeaus-Deutschrock. Die Songs sind als Gemeinschaftsproduktion der Musiker entstanden. Gleich mit dem Abgeh-Song „Gewarnt“ begonnen, folgten eineinhalb Stunden Mitgeh-Rock’n’Roll, der sich in Titeln wie „Zu blöd“ oder „Schenk ein“ manifestierte. Aber auch langsamere Stücke wie die Hommage an Tochter Nina kamen gut an.

Vor der Itzehoer Premiere hatte die Band bereits einen Auftritt in Heide vor etwa 50 Zuhörern im Rahmen eines Projekts von Stefan Petersen: Beim ersten „Ohrentausch“ wechselten jeweils drei Bands aus Heide und Itzehoe ihre Orte. „Da kamen wir schon super an, das hat uns Mut gemacht“, sagte Petersen und erläuterte auch die Namensfindung: „Mhowl“ (ursprünglich „mowl“) sei in der Anfangszeit der Netzsprache die freundliche Aufforderung gewesen, den Mund zu halten. „Ich habe sinnbildlich einen Namen für die Band gesucht, der ehrlich ist“, so Petersen.

Die Besucher waren angetan. So stand Anja aus Kellinghusen an der Seite der Bühne und freute sich, während sie im Rhythmus mitwippte: „Sie haben einen schönen eigenen Stil und einen guten Sound.“

Als Vorband brachte „Finn Cocheroo and the Lofi-Few“ aus Rendsburg mit Blues and Soul das Publikum schon in Stimmung. Mit dem Gesamtprogramm des Abends zog Stefan Petersen ein optimistisches Fazit: „Der erste Auftritt zeigte, wie hungrig das Publikum nach dieser Art von Musik ist.“

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erstellt am 06.Jan.2014 | 05:00 Uhr

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