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Aderlass : Itzehoer BVB-Fans lassen Blut guten Zweck

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Blut spenden ist eine gute Sache, finden die Fans von Schwarz-gelb.

shz.de von
erstellt am 29.Jun.2015 | 05:33 Uhr

Seit fünf Jahren gibt es ihn – den Itzehoer Borussia Dortmund Fanclub. Die mittlerweile 36 Mitglieder verbindet nicht nur ihre Liebe zum Verein und zum Fußball, sie möchten sich auch alle sozial engagieren. Durch Kontakte zum Klinikum ist Vorsitzender Dennis Siemer auf die Idee gekommen, Blut zu spenden. „Blut spenden ist eine feine Sache“, findet er. Außerdem engagiere sich auch der Verein Borussia Dortmund selbst sehr in sozialen Dingen. Für den Fanclub noch ein Grund mehr, den Aderlass in Angriff zu nehmen.

Für Roland Gelonneck, zweiter Vorsitzender, ist es eine Herzensangelegenheit für die Aktion Blut zu spenden. Als gebürtiger Dortmunder sei es für ihn „ein Muss“ zu spenden, erklärte er. Robert Adam vom Blutspendedienst des Klinikums findet das Engagement des Fanclubs großartig. Die Idee sei gut, weil die Fans doppelt helfen. Einerseits bekommt das Klinikum die gerade im Sommer dringend benötigten Konserven, andererseits hatten sich die Fans entschieden, die zehn Euro Neuspenderbonus an die Kinderklinik zu spenden. „So bleibt das Geld in der Region, hier wird es auch gebraucht“, erklärte Dennis Siemer.

Für diejenigen, die bereits gespendet hatten, waren im Flur Bierbänke aufgebaut, ein Film über den Verein wurde gezeigt und die Fans konnten sich bei Currywurst wieder stärken. Geschmückt war alles mit Borussia Dortmund Flaggen und fast alle Fans kamen im Trikot zur Spende.

Am Ende des Tages hatten sich 37 Fans für den guten Zweck anzapfen lassen, davon waren sogar zwölf Personen Neuspender. Zwar waren das nicht so viele Personen wie erwartet, aber „sie haben sich Mühe gegeben und die Idee zählt“, lobte Adam. Die Mitglieder des BVB-Fanclubs wollen jetzt noch Geld aus mehreren anderen Aktionen sammeln und dann alles an die Kinderklinik übergeben.
Die Blutspende soll auch nicht die letzte soziale Aktion gewesen sein. „Wir wollen als Fanclub noch viel mehr machen“, sagte Gelonneck.

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