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Irische Klänge in Kellinghusen : Irish Folk mit eigenständigem Sound

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

125 Besucher kommen zum Konzert der Band Beoga in der Ulmenhofschule. Der Pep-Kulturverein ist zufrieden.

„Beoga“ ist das gälische Adjektiv für „lebendig“ – und ihre Musik verbreitete nun auch in Kellinghusen viel gute Laune. Die irische Band „Beoga“ trat, präsentiert vom Pep-Kulturverein, schon zum zweiten Mal in der Ulmenhofschule auf – und der Saal war überraschend gut gefüllt.

Bei mehr als 125 Besuchern verbreitete die Formation mit ihrer modernen Interpretation des Irish Folk und ihrem eigenständigen Sound beste Stimmung. Das Quintett aus Damian McKee (Knopfakkordeon), Seán Óg Graham (Knopfakkordeon, Gitarre), Liam Bradley (Piano), Eamon Murray (Bodhrán) und Niamh Dunne (Fiddle, Gesang) spielten eine n erfrischend modernen Irish Folk. Ihren „New Wave Trad“ genannten Stil interpretierten sie mit viel Fingerspitzengefühl und Kreativität. Irische Roots mit Anleihen aus anderen Weltmusikstilen mischten sie mit Klassik oder Jazz zur „Worldmusic Made In Ireland“.

Die Gruppe stellte einen Querschnitt ihres Repertoires vor, aber vor allem Songs ihres jüngsten Albums „Before We Changed Our Mind“ (2016). Aus dem Ensemble stach vor allem Geigerin Niamh Dunne beim Gesang mit ihrer glockenklaren Stimme heraus.

Die irischen „Überflieger der Stunde“ waren in ihren Ansagen auskunftsfreudig. So erzählten sie, dass der berühmte britische Singer/Songwriter Ed Sheeran, der in England Stadien füllt, sie zu einem Auftritt beim Glastonbury Festival auf die Bühne holte – ein Auftritt, der sie bis heute nachhaltig beeindruckte.

Rainer Werdt von „Pep“ war so auch nicht wirklich überrascht über die große Resonanz auf das Konzert. „Eine qualitativ klasse Band, die keine Wünsche offen lässt, was Kreativität und Einfallsreichtum angeht“, resümierte er. Denn ein Solo auf dem irischen Schlaginstrument Bodhrán, wie von Eamon Murray dargeboten, welches das gesamte Spektrum an Rhythmen und Tempi abdeckte, habe man so wohl auch noch nicht oft gehört.

Die Band, die sich gerade auf einer Tour durch Deutschland mit Auftritten in Luxemburg und der Schweiz befindet, freute sich über das Wiedersehen in Kellinghusen. Die Musiker waren angetan von der Club-Atmosphäre im Saal. So sagte Damian McKee: „Ein tolles Publikum. Als wir vor fünf Jahren zum ersten Mal hier waren, sind wir schon gut angekommen, hatten aber nicht ganz so viele Zuhörer wie heute. Wir haben uns gesteigert.“

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