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Norddeutsche Rundschau

23. August 2017 | 02:46 Uhr

Festival : Irish Folk in allen Variationen

vom
Aus der Redaktion der Glückstädter Fortuna

Von Celtica bis The Sally Garden, von Dudelsack bis E-Gitarre – Poyenberger Open Air bietet breites Bandspektrum. Über 10 000 Besucher werden erwartet.

Liebe Leserin, lieber Leser, die Bandbreite von Veranstaltungen in Steinburg ist groß. Das Irish-Folk-Open-Air in Poyenberg gehört ohne Zweifel zu den bedeutendsten. Umso ärgerlicher ist es, dass gestern versehentlich der falsche Text zu diesem Musik-Spektakel zu lesen war. Die Redaktion bedauert diesen Fehler und blickt heute mit doppelter Vorfreude auf den 11. Juni voraus.

Eine Reise von den grünen Hügeln Irlands über Sturm umtoste Schiffsplanken bis in den urgemütlichen Irish Pub, aus früheren Jahrhunderten in die heutige Zeit – das Irish Folk Open Air des Bullyclubs in Poyenberg (Sonnabend, 11. Juni) verspricht auch in diesem Jahr den knapp 10  000 Fans Musik aus allen Phasen und in vielen Variationen des Irish Folk.

Vorsitzender Stefan Jürgensen weist auf die große Bandbreite des musikalischen Erlebnisses hin. „Wir haben aus umfangreichen Bewerbungen ein spannendes Line-up zusammen gestellt, das für jeden Geschmack etwas bietet“, kündigt er an. Das garantieren die sieben internationalen Bands, die auf dem lange ausverkauften Festival auftreten.

Mit Flammen speienden Gitarren und Dudelsäcken sowie Feuer-Jonglage, die den Rhythmus der Musik unterstreicht, wartet die preisgekrönte schottische Formation „Skerryvore“ auf. Ergänzt durch die eingängige Stimme von Sänger Alec Dalglish, hat sie in fesselnden Songs ihren traditionellem Stil mit urbanem Rock und Funk vermischt.

Die von Rock- und Metal inspirierten „Celtica – Pipes Rock“ lassen traditionelle keltische Musik erklingen, wobei sie schottische Dudelsäcke und E-Gitarren kombinieren. Highland-Traditionen und moderne Sounds vereinen auch „Skipinnish“ in ihrer Show.

Ganz traditionell geht es hingegen bei „Na Fianna“ zu, benannt nach einer Gruppe von Männern, die Irland zwischen dem ersten und vierten Jahrhundert vor der Invasion beschützen wollten, indem sie die irische Tradition und Lebensweise bewahrten.

„Cobblestones“ heißt außer Pflastersteine in der Umgangssprache auch „Stümper“, denn die Party-Folk-Band aus Berlin will nicht bierernst genommen werden. Für sie bedeutet Folk vielmehr Musik, wie sie sein sollte: mitreißend, echt, handfest und mit urtümlichem Charme und Witz.

Fehlen dürfen auch die Urgesteine „The Sally Gardens“ aus Rostock beim Poyenberger Irish Folk Open Air nicht. Von Anfang an jedes Mal dabei, bieten die zwei blonden Folk-Ladies Sabine Brennwald (Bass, Gesang) und ihre Schwester und Sängerin Bettina (Akustik-Gitarre) mit verschiedenen Gastmusikern Traditional Irish and Scottish Folk mit Gitarre, Fiddle, Bass, Mandoline und Bodhran.

Und schließlich garantieren „The O’Reillys and the Paddyhats“ Stimmung als eine Formation, die dem Irish Folk Punk ein neues Gesicht gibt. Gleich sieben Multi-Instrumentalisten werden auf der Bühne stehen.

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