Feuerwache eingeweiht : Investition in Zukunft und Sicherheit

Architekt Thomas Butzlaff (re.) überreicht den Schlüssel an Bürgermeister Jürgen Kirsten.
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Architekt Thomas Butzlaff (re.) überreicht den Schlüssel an Bürgermeister Jürgen Kirsten.

Die Hohenlockstedter haben eine neue Feuerwehrwache: Mit zahlreichen Gästen wurde die Einweihung des 1,6 Millionen Euro teuren Neubaus gefeiert.

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08. Juni 2015, 12:26 Uhr

Die neue Feuerwache in Hohenlockstedt wurde nach einem Festumzug am Sonnabend offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die Gemeinde Hohenlockstedt investierte in das Bauvorhaben 1,6 Millionen Euro. „Mit der heutigen Einweihung findet ein langer Weg der Entscheidungsfindung und der Standortwahl seinen Abschluss“, betonte Bürgermeister Jürgen Kirsten. Habe sich die Gemeinde doch seit 15 Jahren mit dem Vorhaben beschäftigt. Nun endlich habe man mit der Optimierung des Schutzes von Leben und Gütern sowie der erheblichen Verbesserung der Ausbildungs- und Einsatzbedingungen der Kameraden ein wichtiges Ziel erreicht.

Die ihm in der Vergangenheit oft gestellte Frage ob eine solche Baumaßnahme angesichts knapper Kasser überhaupt nötig gewesen sei, beantwortetet Kirsten mit einem klaren „Ja“. Das, was nun in Augenschein genommen werden könne, sei das Ergebnis einer fleißigen Arbeit des Architekturbüros Butzlaff und Tewes, der ausführenden Firmen, der Mitarbeiter der Verwaltung sowie des baubegleitenden Arbeitskreises.

Gemeinsam mit Architekt Thomas Butzlaff überreichte Kirsten den „Haustürschlüssel“ an den Gemeindewehrführer Kai Weingang, der ihn direkt an den Wehrführer der Ortswehr Lockstedter Lager, Mike Lüdtke, als Hausherr weiterreichte. Zuvor unterstrich Butzlaff, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, dass eine Gemeinde in ihre Feuerwehr investiere. „Aber der Neubau ist ein Zeichen dafür, dass die Gemeinde zu ihren ehrenamtlichen Feuerwehrkameraden steht“, so Butzlaff, der sich noch gut an die ersten Planungsgespräche mit dem damaligen Bürgermeister Bernhard Diedrichsen erinnerte. Mit Geldgeschenken gratulierte er der Wehr und der Jugendfeuerwehr.

Im Rahmen der Einweihungsfeier, zu der Bürgermeister Jürgen Kirsten neben Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie der bauausführenden Betriebe auch Mika Uurinmäki und Teemu Jokisaari, Wehrführung aus dem finnischen Lapua, begrüßte, gab es noch einen Grund zur Freude. Timo Plath als 2. stellvertretender Kreiswehrführer: „Wir weihen nicht nur ein gelungenes Feuerwehrhaus ein, sondern übergeben auch ein neues Einsatzleitfahrzeug.“ Der Bau und die Anschaffung, so Plath weiter, seien eine Investition in die Zukunft der Gemeinde. Abschließend betonte er, dass eine zweckmäßige, bedarfsgerechte Ausstattung und eine funktionale Unterkunft für die Wehr neben einer funktionierenden Kameradschaft die Grundpfeiler seien.

Als stellvertretender Amtswehrführer des Amtes Kellinghusen dankte Heiko Nölting den Kameraden, die den Bau und die Einrichtung in vielen ehrenamtlichen Stunden begleitet und geplant haben sowie viele fachliche Ideen eingebracht hatten. „Durch den Neubau haben die Kameraden beste Voraussetzungen für eine noch qualitativere Ausbildung erhalten“, betonte Nölting, der hinzufügte, dass mit der neuen Wache zudem hochmoderne Schulungsräume für die Jugendfeuerwehr entstanden seien.

Abschließend würdigte er die herausragenden Leistungen von Gemeindewehrführer Kai Weingang, der im Rahmen der Feierlichkeit mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze ausgezeichnet wurde. Ebenfalls geehrt wurde Theodor Scheidt für seine 20-jährige Zugehörigkeit zur Wehr.

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