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Nach RSH-Beachparty : Interview: Zu viele Gäste – Abendkasse zu

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Party-Veranstalter räumt Missverständnis in der Kommunikation ein.

shz.de von
erstellt am 03.Sep.2014 | 16:55 Uhr

Hohenlockstedt | Ausgelassene Beach Party am Wochenende im Hangar in Hohenlockstedt. Doch nicht alle waren damit glücklich, denn es gab am Eingang einige Schwierigkeiten (wir berichteten). Nun beziehen die Veranstalter Heiko Arp und Jessica Jürgs im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Ludger Hinz Stellung.

Herr Arp, Frau Jürgs, bei der RSH Beachparty am vergangenen Wochenende am Hungrigen Wolf kam es hinterher zu einigem Unmut von Besuchern wegen organisatorischer Schwierigkeiten. Was ist da passiert?

Arp: Zunächst einmal möchten wir uns bei RSH und insbesondere Volker Mittmann für die gute Stimmung bedanken, die bis in die frühen Morgenstunden angedauert hat und den Radiosender in Schutz nehmen. Denn RSH wurde lediglich von uns gebucht. Die Veranstaltung wurde von Jessica Jürgs für die Firma „Diamond Feuerwerk“ und mir mit meiner Firma „HEI Tech“ veranstaltet. Leider gab es auf unserer Veranstaltung aber Probleme, aus denen wir gern lernen möchten und werden.

Wie sahen die konkret aus?

Arp: Wir bedauern, dass wir nicht allen Gästen den Zutritt zur ausverkauften Veranstaltung gewähren konnten. Sicherlich hätten wir noch mehr Personen auf dem Veranstaltungsgelände unterbringen können, aber wir mussten die Abendkasse schließen, weil die maximal zulässige Personenzahl aus dem Vorverkauf und der Abendkasse erreicht war.

Unmut entzündete sich vor allem daran, dass Besucher trotz bereits im Vorverkauf erworbener Eintrittskarte und des Stehens im Regen nicht eingelassen wurden. Wie ist das zu erklären?

Jürgs: Noch zu bereits vorgerückter Stunde standen viele Menschen vor dem Einlassbereich, einige mit im Vorverkauf erworbener Karte, andere ohne. Da wir die genehmigte Höchstbesucherzahl zu diesem Zeitpunkt erreicht hatten, mussten wir die Kasse schließen.

Aber eigentlich müssten doch dann diejenigen mit Karte trotzdem noch Einlass finden?

Arp: Das sollten sie auch. Aber offensichtlich gab es dann ein Missverständnis in der Kommunikation. Wir hatten die Abendkasse geschlossen und den Einlass gestoppt – aber nur für diejenigen ohne Karte. Anscheinend ist es mir nicht gelungen, dies ausreichend deutlich zu machen.

Wie haben Sie es denn gelöst?

Arp: Als uns der Unmut an der Kasse aufgefallen ist, haben wir sofort reagiert. Von da an durften alle, die eine Karte hatten, aufs Gelände.

Hätte man das nicht etwas eleganter lösen können? Immerhin hat es ganz schön geregnet.

Arp: Wir bedauern, dass durch das Regenwetter einige von unseren Gästen nass geworden sind und nicht mitfeiern konnten. Für diejenigen, die vor der Tür standen und keine Karte hatten, wurden dann aber zusätzliche Busse eingesetzt. Daraus haben wir gelernt, und beim nächsten Mal stellen wir ein Zelt auf.

Und für diejenigen, die nun abgewiesen wurden, gab es tatsächlich keine Möglichkeit des Einlasses mehr? Immerhin gehen andere ja nach und nach auch wieder raus und fahren nach Hause.

Arp: Wir wollen und müssen für die Sicherheit unserer Gäste garantieren. Und das geht nur, wenn wir uns an die gesetzlichen Vorgaben halten. Man stelle sich vor, das Veranstaltungsgelände wäre unzulässig überfüllt gewesen. Dann hätten nicht nur Menschen im Regen gestanden, sondern es hätte etwas viel Schlimmeres passieren können.

Wie gehen Sie nun mit denjenigen um, die trotz Eintrittskarte nicht hinein kamen?

Arp: Für ihre Kritik mögen sie uns bitte eine persönliche Nachricht über unsere Facebookseite „Hangar B“ schreiben. Wir antworten dann jedem persönlich.

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