Internationaler Besuch bei Frau & Beruf

 Informations-Besuch (v.l.): Kerstin Wilde, Regina Fiß, Tanja Martfeld, Doris Schneider, Astrid Nielsen Daniela Vierhaus, Svenja Brandt und Lothar Schülke. Foto: Jorczik
Informations-Besuch (v.l.): Kerstin Wilde, Regina Fiß, Tanja Martfeld, Doris Schneider, Astrid Nielsen Daniela Vierhaus, Svenja Brandt und Lothar Schülke. Foto: Jorczik

Avatar_shz von
18. Dezember 2009, 09:55 Uhr

itzehoe | Prominenten Besuch empfing die Beratungsstelle Frau & Beruf in der Zweigstelle Itzehoe. Kerstin Wilde, Mitarbeiterin der Europäischen Kommission in Brüssel und verantwortlich für den finanziellen Mitteleinsatz in Schleswig-Holstein, informierte sich über die Arbeit von Frau & Beruf im Kreis Steinburg und ließ sich über den Aktionstag für Mädchen, der stattgefunden hatte (wir berichteten), auf klären.

"Wir sind stolz, als eine von elf Beratungsstellen in Schleswig-Holstein ausgewählt worden zu sein", sagte Doris Schneider, Mitarbeiterin des Itzehoer Standorts. "Wir geben Frauen Orientierung, möchten Möglichkeiten eröffnen und zeigen, was der Arbeitsmarkt zu bieten hat", fasst sie das Aufgabenfeld zusammen. 837 Beratungen leistete Frau & Beruf im Jahr 2008, sowohl in Kurz-, aber auch Erst- und Folgeberatungen.

Um sich einen Überblick über den Verbleib der finanziellen Mittel zu verschaffen, nutzte Kerstin Wilde die kurz darauffolgende Tagung "Passgenau in Arbeit" in Rendsburg zur Visite in Itzehoe. Rund 100 Millionen Euro stellt der Europäische Sozialfonds (ESF) für das "Zukunftsprogramm für Arbeit" zur Verfügung - mit weiteren 116 Millionen Euro unterstützt das Ministerium für Justiz und Gleichberechtigung das Projekt. Mit diesem Gesamtbetrag von 216 Millionen Euro soll Frauen innerhalb des Zeitraums von 2007 bis 2013 ein leichterer Einstieg in die so genannenten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) ermöglicht werden.

Dass eine positive Entwicklung zu erkennen ist, machte auch Astrid Nielsen von Frau & Beruf deutlich: "Niemand möchte alleine sein. Dadurch, dass immer mehr Frauen in Männer-Berufen tätig sind, sehen auch andere Frauen ihre Chance."

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen