Gesellschaft : Interkulturelle Woche startet am Sonntag

Sorgen für Begegnungen (v. l.): Gleichstellungsbeauftragte Karin Lewandowski, Franziska Korn (Caritas), Bürgermeister Andreas Koeppen, Nico Schuster (vorn) und Dominique Hauschild vom Jugendparlament, Michael Grandt (Katholisches Familienzentrum), Christa Otte (VHS) und Benita von Sass-Hasselblatt (Evangelisches Familienzentrum).
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Sorgen für Begegnungen (v. l.): Gleichstellungsbeauftragte Karin Lewandowski, Franziska Korn (Caritas), Bürgermeister Andreas Koeppen, Nico Schuster (vorn) und Dominique Hauschild vom Jugendparlament, Michael Grandt (Katholisches Familienzentrum), Christa Otte (VHS) und Benita von Sass-Hasselblatt (Evangelisches Familienzentrum).

„Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ lautet das Motto

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23. September 2015, 05:01 Uhr

Singen, lesen, nähen, essen und informieren. Die Angebote zur Interkulturellen Woche sind vielfältig. Das Programm passt nur mit viel Mühe und kleiner Schrift auf den Flyer. Wichtigstes Element sind Begegnungen. Sie stehen bei der Veranstaltungsreihe vom 27. September bis 3. Oktober im Mittelpunkt. „Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ lautet das Motto der Interkulturellen Woche. Die Beteiligung von Vereinen und Verbänden ist laut der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt, Karin Lewandowski, überwältigend.

Den Auftakt bildet der Neubürgerempfang am Sonntag, 27. September, 11.30 Uhr, im Historischen Rathaus. Die Akzeptanz der Einheimischen für die neu hinzukommenden Menschen sei vielleicht der wichtigste Baustein, meint Bürgermeister Andreas Koeppen. Er ist Schirmherr der Interkulturellen Woche in Itzehoe und stellt mit Blick auf die aktuelle Situation fest: „Sie kann zu keinem besseren Zeitpunkt kommen“, denn so lernten sich die Menschen auf Augenhöhe kennen nachdem der erste Kontakt auf behördlicher Ebene erfolge.

Die Veranstaltungswoche sei „eine gute Möglichkeit, informellen Kontakt zwischen Neubürgern und Einheimischen herzustellen“, meint Franziska Korn von der Caritas. Auf den Neubürgerempfang folgt am Eröffnungstag das Café International, eines der vielen Angebote des katholischen Familienzentrums am Coriansberg, das allerdings im benachbarten Caritashaus St. Josef stattfindet. Es gehe um kultur- und um generationsübergreifende Begegnung, sagt Michael Grandt, Leiter des Familienzentrums.

In den folgenden Tagen gibt es Angebote unter anderem bei der Arbeiterwohlfahrt, im Evangelischen Familienzentrum Sude-West, im Cinemotion mit dem Film „Willkommen auf Deutsch“ und am Schlusstag im Jugendtreff am Holzkamp, wo nach großem Erfolg im vergangenen Jahr erneut die „Fiesta Interkul(t)inaria“ stattfindet.

Besonders hebt Karin Lewandowski die Informationsveranstaltungen der Volkshochschule hervor, wo es am Mittwoch, 29. September, um die Sprachförderkurse geht: „Das betrifft die Fragen, die uns allen auf den Nägeln brennen.“

Lewandowski betont die Bedeutung von Begegnungen. Sie seien das beste Mittel gegen Vorurteile. Die Interkulturelle Woche gebe reichlich Gelegenheit dazu: „Es ist lehrreich und hilfreich für alle, die sich diese Möglichkeit nicht entgehen lassen.“

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Das Programm der Interkulturellen Woche findet sich in ausliegenden Flyern und im Internet auf www.itzehoe.de sowie auf www.interkulturellewoche.de.

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