Inspiration auf Schrottplätzen - Suche nach Material für Kunst

Renate Forno erläuterte Volker Teichgräbers großformatige Werke. Foto: Hinz
Renate Forno erläuterte Volker Teichgräbers großformatige Werke. Foto: Hinz

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19. Februar 2009, 10:03 Uhr

Itzehoe | Bei diesen Bildern muss der Betrachter nicht nah heran gehen, um etwas sehen zu können. Eher ist etwas Abstand von Vorteil, denn die Bilder, Collagen und Stahlobjekte von Volker Teichgräber (61) sind von überdimensionaler Größe.

Zu sehen sind 15 seiner Werke in den hellen Fluren im Landgericht, wo sie voll zur Geltung kommen. Ausgerichtet vom Verein "Justiz und Kultur im Landgerichtsbezirk Itzehoe", stellt der Autodidakt seine Kunst noch bis Mitte Juni aus.

Zur Vernissage mit 50 Gästen und zu den Klängen des "Jazz Clubs Itzehoe" sagte die Künstlerfreundin Renate Forno aus Hamburg in ihrer Laudatio: "Volker Teichgräber sieht sich nicht als Maler des Faltenwurfs, der ausgeklügelten Vorder- und Hintergrundtechniken oder komplizierter Farbmischungen. Ihm geht es vielmehr um die Umsetzung vieler seiner Ideen." Teichgräber lebt in Hamburg und arbeitet als Notar in Uetersen.

"Ich gehe gerne auf Schrottplätze, denn dort finde ich die Materialien für meine Collagen und Installationen", berichtete der Künstler. "Das führt zu interessanten Ergebnissen."

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