zur Navigation springen

Schleusenbaustelle Brunsbüttel : Infozentrum am Start

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Ein Jahr später als geplant: Stadt und Wasser- und Schifffahrtsamt einigen sich über Mietvertrag. Tag der offenen Tür Ende April

Mit einem Tag der offenen Tür soll das neu errichtete Informationszentrum zum Bau der 5. Schleusenkammer Ende April der breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Darauf einigten sich das Brunsbütteler Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA), die Volkshochschule und das Stadtmanagement der Schleusenstadt am Donnerstag. Am Mittwochabend hatte die Ratsversammlung das lange erwartete Startsignal gegeben und die Bereitstellung der finanziellen Mittel bewilligt und die Beantragung von Fördergeldern für das Schleusenbesucherzentrum in der 175 Quadratmeter großen Containeranlage in der Schillerstraße beschlossen. Ursprünglich sollten das Info-Zentrum vor einem Jahr öffnen.

„Endlich können wir das Gebäude seiner angedachten Bestimmung übergeben. Es war gar nicht so einfach die vorgesehenen Container zu bekommen, denn die sind zurzeit Mangelware“, sagte WSA-Chefin Gesa Völkl.

„So richtig loslegen können wir mit den Führungen jedoch noch nicht gleich“, bedauerte die Leiterin der Brunsbütteler Volkshochschule (VHS), Elke Schmidt-Wessel, angesichts des anstehenden Ostergeschäfts. Zunächst einmal müssen die 13 ausgebildeten Schleusenführer auf den neu sten Informationsstand rund um den Schleusenneubau gebracht werden und sich mit den räumlichen als auch technischen Gegebenheiten vor Ort vertraut machen. So stehen den Schleusenführern unter anderen ein Smartboard für Vorträge sowie mehrere Flachbildschirme, von denen einer mit einer steuerbaren Kamera verbunden ist und sich Bilder unmittelbar von der Schleusenbaustelle sowie der kompletten Schleusenanlage abrufen lassen, zur Verfügung (wir berichteten).

„Ab April erhalten Gruppen die Möglichkeit, sich für Schleusenführungen inklusive Besuch des neuen Informationszentrums bei der VHS anzumelden“, so Roland Ladage. Ab Mai soll das Besucher-Informationszentrum dann auch in die offenen Schleusenführungen eingebunden werden. Diese starten jeweils am Sonntag, Dienstag und Donnerstag um 14 Uhr am Atrium. Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich.
Erwartet werden um die 10  000 Gäste pro Jahr, darunter zahlreiche Fachbesucher, die sich vor Ort über die größte Wasserbaustelle Deutschlands informieren möchten.

„Wir werden uns natürlich den Wünschen der Besucher anpassen und ganzjährig unterschiedliche Führungen im Angebot haben, die sich sowohl an Familien als auch an Fachleute richten“, sagte Schmidt-Wessel. Einige Universitäten und Fachhochschulen hätten bereits reges Interesse signalisiert.

„Mit der Werbung für das Informationszentrums haben wir uns bislang zurückgehalten, doch nun kann es auch von unserer Seite aus losgehen“, so Stadtmanagerin Anne-Merle Wulf. Gemeinsam mit der Aktiv Region Dithmarschen wurde eigens hierfür ein Leuchtturmprojekt erstellt, das weit über die Grenzen Dithmarschen stahlen und auch internationale Gäste in die Schleusenstadt locken soll.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen