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Leitfaden : Info-Heft für Familien in Brunsbüttel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Aktuelle Broschüre als Wegweiser durch Organisationen und Einrichtungen in Brunsbüttel erschienen: von Kita bis Fachhochschule, von Beratung bis Ferienbetreuung.

von
erstellt am 21.Feb.2014 | 12:00 Uhr

Die Schleusenstadt als familienfreundlicher Bildungsstandort – was könnte dies besser zusammenfassen als die neue Brunsbütteler Familienbroschüre? Die liegt seit kurzem in den Kitas, im Bürgerbüro und im Mehrgenerationenhaus in einer Gesamtauflage von 4300 Exemplaren aus.

„Diese Broschüre bildet eine gewisse Lebenswirklichkeit der Familien ab“, fasst Bürgermeister Stefan Mohrdieck zusammen, was das 36 Seiten dicke Heft im DIN-A 4-Format ausmacht. Es ist bereits die zweite Familienbroschüre der Schleusenstadt. Erneut ist sie komplett werbefinanziert. Angesichts der Brunsbütteler Haushaltssituation ein wichtiges Kriterium.

„Wohlstand und Entwicklung der Kommunen hängen künftig davon ab, ob Familien, aber auch allein lebende Menschen berufliche und private Perspektiven haben“, erklärt der Bürgermeister den Hintergrund für die Broschüre, von der er sich erhofft, dass sie „ein täglicher Gebrauchsgegenstand“ wird. Mohrdieck: „Unsere Stadt hat den Anspruch, ein hochwertiger Standort für alle Bürger – insbesondere Familien – zu sein. Wir wollen, dass die Menschen ihre persönliche Zukunft mit der Zukunft Brunsbüttels verbinden.“ Ein gewichtiger Wunsch angesichts sinkender Einwohnerzahlen und des steigenden Fachkräftebedarfs der Wirtschaft.

Ein Schwerpunkt der Familienbroschüre ist denn auch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Offene Ganztagsschulen – nach den Sommerferien zählt auch die dann zur Gemeinschaftsschule gewordene Boje-Regionalschule dazu –, und eine mit der Industrie entwickelte Ferienbetreuung von Kindern zählen dazu. Heidrun Luplow, Projektleiterin „berufundfamilie“ bei der Sasol, erklärt dieses Konzept. Natürlich gibt es in den sieben Kitas ebenfalls Angebote zur Ferienbetreuung von Kindern berufstätiger Eltern. „Wir wollen aufzeigen, dass sich Beruf und Familie vereinbaren lassen“, ergänzt Gleichstellungsbeauftragte Gabriele Hoschek.

Aber die Broschüre erschöpft sich nicht in der Darstellung möglicher Kinderbetreuung in Brunsbüttel. Vielmehr gibt sie einen breiten Überblick der Angebote von der Geburt bis ins hohe Alter. Und sie macht deutlich, weshalb Stefan Mohrdieck einen Vorhalt nicht gelten lässt: „In Brunsbüttel ist ja nichts los.“ Das Gegenteil sei der Fall. Denn das Heft zeige, „wie bunt diese Stadt ist“.

Dazu gehört auch das Projekt „Talentekompass“, dessen Arbeit vorgestellt wird. Stadtbücherei, berufliche Weiterbildung und auch ein Abriss über die Fachhochschule Westküste in Heide vervollständigen dieses Bild. Daneben listet die Broschüre Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in den örtlichen Sportvereinen auf. Und da nicht immer alles reibungslos verläuft im Leben, sind eine Vielzahl Beratungsstellen dagestellt – vom Kinderschutzbund über die Lebensberatung, die Schuldnerberatung bis hin zu Pflegestützpunkt und Krebsberatung.

Erschienen ist die Broschüre erneut in Zusammenarbeit mit dem BVB-Verlag in Nordhorn. Der hat für Brunsbüttel bereits ein weiteres Angebot: eine App, die auf iPhones und Android-Smartphones ein Wegweiser durch die Schleusenstadt sein könnte. Dafür allerdings, betont der Bürgermeister, gebe es noch keine Entscheidung, sondern lediglich die Idee des Verlags.

>Die Familienbroschüre im Internet abrufbar: www.brunsbuettel.de Menü Familie & Bildung

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