In Kiebitzreihe gehen die Lichter aus

Kiebitzreihes Fabian von Thun (vorn) erläuft sich den Ball vor dem Hohenwestedter Jonas Ohlhöft (r.).
Kiebitzreihes Fabian von Thun (vorn) erläuft sich den Ball vor dem Hohenwestedter Jonas Ohlhöft (r.).

RWK kann nach dem 2:6 gegen Hohenwestedt für die Kreisliga planen

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17. April 2017, 13:13 Uhr

Spätestens seit gestern weiß Rot-Weiß Kiebitzreihe, wohin der Weg in dieser Saison in der Fußball-Verbandsliga Süd-West hingeht. Nach dem 2:6 (2:3) gegen den MTSV Hohenwestedt fällt es den Verantwortlichen der „Kiebitze“ natürlich schwer, noch am Erreichen des Klassenerhaltes zu glauben. Umgekehrt ist den Hohenwestedtern mit diesem in der Höhe nicht erwarteten Sieg ein echter Befreiungsschlag gelungen.

Für die gastgebenden Rot-Weißen lief die Partie zunächst gut an. Simeon Duwensee (20.) und Pascal Wendt (31.) brachten RWK zwei Mal in Führung. Nach dem Hohenwestedter Ausgleich durch Torge Cordes (28.) hatten die Hausherren sofort in Antwort parat. Umgekehrt fiel das 2:2 durch Christian Gieseler (33.) aber aus Sicht der Kiebitzreiher zu schnell und trübte die Euphorie im Team.

Für Lennart Jensen, dem Sportlichen Leiter der „Kiebitze“ war dann acht Minuten später die Entstehungsgeschichte beim Treffer zum 2:3 die Schlüsselszene in diesem Spiel. Nach einem vermeintlichen Foul an RWK-Keeper Kevin Huckfeldt im Fünf-Meter-Raum ließ der Unparteiische weiterlaufen und die Kugel kullerte ins Tor. Der Treffer von Sebastian Barth (41.) fand seine Anerkennung und die Köpfe beim Gastgeber gingen nach unten.

Nachdem Tim-Pepe Hartlieb in der zweiten Halbzeit den Ausgleich für RWK verpasst und Torge Cordes (53.) mit seinem zweiten Tagestreffer zum 2:4 für Hohenwestedt eingenetzt hatte, war die Partie gelaufen. Der MTSV spielte das Geschehen locker runter und nutzte durch Sascha Gloy (71./Foulelfmeter) und Matthias Landt (84.) weitere Chancen zum 2:5 und 2:6.

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