Standpunkt : In größter Not

Volker Mehmel kommentiert das Dilemma der Ecklaker Feuerwehr.

shz.de von
07. Februar 2017, 13:00 Uhr

Wenn es um die Anerkennung ihres ehrenamtlichen Engagements geht, stehen Feuerwehrleute immer ganz oben und bekommen verdientermaßen den größten Beifall. Anerkennung alleine reicht aber nicht mehr, um die immer größeren Personallücken zu füllen. Ecklak steckt in größter Not, weil Führungskräfte fehlen. Beidenfleth steuert trotz intensiver Werbekampagnen auf eine Pflichtwehr zu. Und bisher will offenbar auch keiner Stellvertreter vom Amtswehrführer werden. Tatsächlich ist Feuerwehr und Beruf auch immer schwerer in Einklang zu bringen. Zu vielfältig und zeitintensiv wurden die Aufgaben. Da helfen nur neue Strukturen. Mehr Gemeindewehren müssen sich zusammentun und dann eine schlagkräftige Truppe bilden. Hier sind natürlich auch Motivationskünstler vor Ort gefragt. Da kommt den Bürgermeistern eine tragende Rolle zu.

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