In der Kleingartenkolonie: Aus Jugend- wird Flüchtlingsprojekt

Viele Hände schaffen viel weg: Erst einmal wurde im Jugend-Kleingarten ein bisschen aufgeräumt.
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Viele Hände schaffen viel weg: Erst einmal wurde im Jugend-Kleingarten ein bisschen aufgeräumt.

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17. Juli 2015, 10:43 Uhr

Die vom Wilsteraner Jugendzentrum eigentlich für die Jugendarbeit gepachtete Parzelle Nummer 62 in der Kleingartenkolonie wurde jetzt zur internationalen Begegnungsstätte. Mehr als 20 der in der Wilstermarsch untergebrachten Flüchtlinge rückten für Gartenarbeit an. Juze-Leiter Jens Grimm hatte die spontane Idee, das regelmäßige Flüchtlingstreffen gemeinsam mit ehrenamtlichen Helfern ins Grüne zu verlegen. Während die einen wucherndem Gras und Unkraut zu Leibe rückten, gab es für andere ganz praktischen Deutschunterricht in der freien Natur. Noch wichtiger: Menschen aus vielen Ländern, einige hatten auch Fladenbrot mitgebracht, nutzten die Gelegenheit zu einem ungezwungenen Gedankenaustausch. Und auch die Kinder hatten ihren Spaß.

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