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Norddeutsche Rundschau

24. Oktober 2017 | 08:16 Uhr

Innovationsraum : Impulsgeber für die Region

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Rundschau

Die Entwicklung des Edendorfer Innovationsraums ist eine Erfolgsgeschichte.

von
erstellt am 01.Feb.2014 | 05:00 Uhr

Das Jahr 1988. Ein erstes Konzept für das Fraunhofer-Institut für Siliziumtechnologie (ISIT) wird entwickelt. Es dauert bis 1994, dann wird Einweihung gefeiert. Die Firma Temic, heute Vishay, folgt, 1995 dann das Innovationszentrum IZET. Vorher, sagt dessen Geschäftsführer Professor Dr. Ralf Thiericke, „war hier außer Weideland für Kühe gar nichts, weder Mikrotechnologie noch erneuerbare Energien“.

Was seither passiert ist, ist für ihn schlicht eine „Erfolgsgeschichte“. Sie basiert auf der Mikrotechnologie, in den vergangenen Jahren sind die erneuerbaren Energien hinzugekommen. Forschung und Entwicklung dominieren – „wir sind der Technologie-Standort der Westküste Schleswig-Holsteins“, betont Thiericke. Und dieser wachse kräftig weiter. 58 Unternehmen sind bereits im Innovationsraum ansässig, sie haben rund 1250 Mitarbeiter und 40 Auszubildende. 180 Angestellte entfallen auf das ISIT, 290 auf Vishay, die Firmen im IZET und das Zentrum selbst kommen mittlerweile auf mehr als 200 Mitarbeiter. In den vergangenen zwei Jahren habe der Innovationsraum regelrecht geboomt, sagt Thiericke. Ein Großteil der 50 Hektar ist belegt, Überlegungen zur Erweiterung gibt es. Eine der Hürden für Ansiedlungen ist allerdings der mehrjährige Ausbau der A7 bei Hamburg, hinzu kommt die fehlende A20.

150 Firmen wurden seit 1995 gegründet. Allein in diesem Jahr wurden drei neue Start-ups aufgenommen, „so kann es weitergehen“, sagt Thiericke. Aktuell habe das IZET die beste Belegung seit dem Start – „was aber nicht heißt, dass wir irgendeinen Gründer weg schicken müssen“. Das Zentrum hatte sich erfolgreich zum Netzwerkknoten, auch international, für Wirtschaft, Forschung, Verwaltung und Verbände entwickelt. Thiericke veränderte die Ausrichtung, was sich in Initiativen wie der Summer School oder Steinburg+ 2030 zeigt: „Ich sehe das IZET auch als Impulsgeber für die Region.“

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